1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Lernerporträts

Kaisa aus Estland

Für ein Jahr hat Kaisa bei einer Gastfamilie in Osnabrück gelebt. Noch heute nennt sie ihre Gasteltern „Mama“ und „Papa“. Sie findet es gut, dass die Deutschen so viel Wert auf das gemeinsame Essen mit der Familie legen.

Audio anhören 04:07

Kaisa aus Estland – das Porträt als MP3

Name: Kaisa

Land: Estland

Geburtsjahr: 1988

Beruf: Schülerin

Ich lerne Deutsch, weil …
ich in der elften Klasse als Austauschschülerin bei einer tollen Gastfamilie in der Nähe von Osnabrück gelebt habe.

Mein erster Tag in Deutschland war …
total toll. Meine Gastfamilie aus Osnabrück hat mich mit einem großen Plakat am Bahnhof erwartet. Darauf stand: „Herzlich Willkommen Kaisa“. Meine Gasteltern nenne ich immer noch „Mama“ und „Papa“ und nicht „Regina“ und „Hans“.

So ist Deutschland:
Groß, mit vielen Bergen – und man legt viel Wert auf Familie. Das zeigt sich unter anderem an den gemeinsamen Mahlzeiten.

In dieser deutschen Stadt würde ich gern leben:
In Bremen. Die Stadt finde ich total niedlich. Sie ist nicht so groß und es gibt dort viele kleine Sträßchen und gemütliche Geschäfte.

Das werde ich an der deutschen Sprache nie verstehen:
Die Artikel! Ich weiß nie, warum es „das Mädchen“ heißt, obwohl Mädchen doch eigentlich weiblich sind. Und warum heißt es „die Haut“ und nicht „das Haut“?

Mein deutsches Lieblingswort:
Kohlrabi. Das Wort klingt einfach so lustig.

Das kann man am besten auf Deutsch:
Singen. Ich singe gern und häufig auch auf Deutsch. Das ist übrigens eine weit verbreitete Meinung in Estland: Lieder singt man am besten auf Deutsch oder auf Latein.

Diesen deutschen Dialekt würde ich gern sprechen:
Plattdeutsch. Schließlich habe ich mal in Norddeutschland gelebt.

An einem freien Tag in Deutschland würde ich …
meine Gastfamilie treffen. Dann würden wir zusammen essen und ganz viel reden.

Das fehlt mir aus Deutschland in meiner Heimat:
Der Schinken und die Brötchen. Ich liebe nämlich deutschen Schinken. Und Brötchen gibt es in Estland so nicht.

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema

Downloads