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Kultur

Kabel-Einstieg von Liberty gefährdet

Der US-Konzern Liberty Media will bei seinem geplanten Einstieg in das deutsche Kabelfernsehen keine Zugeständnisse an das Bundeskartellamt machen. Eine Genehmigung des Kabel-Geschäftes zwischen Liberty und der Deutschen Telekom ist nach derzeitigem Stand nicht zu erwarten. Liberty hält an seinen bisherigen Plänen fest, die Kabelnetze nur zögerlich zum Telefonanschluss auszubauen. Das Kartellamt hatte auf mehr Konkurrenz zum Ex-Monopolisten Telekom gedrängt.

Stattdessen attakiert Liberty die großen deutschen Fernsehsender und Konzerne, die beim Kartellamt eine Untersagung des Kabel-Geschäftes mit der Telekom beantragt hatten. Die drei Gruppen ARD/ZDF, Kirch (Sat.1/Pro7) und Bertelsmann (RTL) wollten offenbar "ihr einträgliches Oligopol auf dem Fernsehmarkt so lange wie möglich halten", hieß es in einer Stellungnahme des Konzerns.

  • Datum 27.12.2001
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1YiZ
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