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Podcast Wissenschaft

Künstliche Hülle vom Fließband

Eine Stuttgarter Wissenschaftlerin produziert vollautomatisch menschliche Haut +++ Die Entstehung einer Eizelle ist hochkompliziert +++ Ein neues Verfahren verkürzt die Halbwertzeit von radioaktivem Müll

Zweischichtige Hautmodelle werden zurzeit vor allem für die Pharma- und die Kosmetikindustrie hergestellt, um u.a. die Wirkung neuer Medikamente und die Verträglichkeit neuer Kosmetika zu testen (Foto: IGB Fraunhofer)

Menschliche Haut vom Fließband – das ist nicht länger Science Fiction. Seit April 2011 werden am Fraunhofer-Institut in Stuttgart künstlich hergestellte Hautstücke produziert, gezüchtet aus menschlichen Hautzellen. Rund 5000 Stück im Monat sind möglich – das erste Mal auf der Welt vollautomatisch. An der Kunsthaut sollen künftig neue Medikamente und Kosmetika getestet werden – das ganze besser und aussagekräftiger, als es mit Versuchstieren möglich wäre. Über kurz oder lang soll die Anlage aber auch Vollhaut produzieren, also eine Haut drei Schichten, die durchblutet wird und auch in der Medizin als Transplantat genutzt werden kann – unter anderem für Hautkrebspatienten. Langfristig sollen dann sogar Luftröhren, Leber- oder andere Gewebe hergestellt werden können. Initiatorin des Projekts ist die Biologin Heike Walles. Und DW-Reporterin Lydia Heller stellt sie vor.

Wunder der Natur

Eine schwangere Frau hält sich ihren Bauch, sie trägt ein weißes Shirt (Foto: Fotolia/Karen Roach)

Für viele Frauen bleibt der Kinderwunsch nämlich immer noch unerfüllt: Entweder sie werden erst gar nicht schwanger oder es kommt zu Komplikationen während der Schwangerschaft, die im schlimmsten Falle zu einer Fehlgeburt führen. Ein Grund dafür ist oft, dass bereits bei der Reifung der Eizelle etwas schief gelaufen ist. Heidelberger Forscher haben sich daher unter dem Mikroskop mal genau angesehen, wie denn das Heranreifen der Eizelle eigentlich im Einzelnen abläuft und dabei haben sie Erstaunliches festgestellt. Brigitte Osterath erklärt was.

Lösung aller Probleme?

Schild Radioaktivität auf blauem Container (Foto: AP)

Eine befriedigende Lösung, wie und wo man strahlenden Abfall aus Kernreaktoren und Kernforschungsanlagen lagern soll, gibt es noch nicht. Größtes Problem ist die lange Dauer der Strahlung: Die alten Brennstäbe werden auch in über hunderttausend Jahren noch gefährliche Radioaktivität freisetzen. Forscher haben nun möglicherweise ein Verfahren entdeckt, mit dem die Zeitspanne, in der die Strahlung entsteht, drastisch reduziert werden kann. Transmutationstechnologie heißt das Verfahren und Fabian Schmidt ist der Frage nachgegangen, was die Technologie bringen könnte und wie sie funktioniert:

Außerdem in unserer Sendung

- Der Südpol bewegt sich

- Deutschland sucht nach Feinmetallen am Meeresboden

- Das Osteoporoserisiko bei Männern steigt

Redaktion & Moderation: Andreas Sten-Ziemons

Audio und Video zum Thema