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Filme

Körper von Klimt bis Kokoschka

Von der "polnischen Mutter" über die "Brücke" in Barcelona und den "entscheidenden Augenblick" bis zur "unanständigen Nacktheit" reichen die internationalen Ausstellungstipps.

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Die Geburt des deutschen Expressionismus

Karl Schmidt-Rottluff: Interieur mit Frau und Blumenvase

Karl Schmidt-Rottluff: Interieur mit Frau und Blumenvase

Nach dem Erfolg im Madrider Thyssen-Bornemisza-Museum zeigt das Nationale Kunstmuseum Kataloniens (MNAC) in Barcelona eine umfangreiche Retrospektive zum 100. Geburtstag der Künstlervereinigung "Brücke". Vom 31. Mai bis zum 4. September sind unter dem Titel "Die Geburt des deutschen Expressionismus" fast 200 Werke von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Fritz Bleyl oder Emil Nolde zu sehen. Aufgeteilt in elf Bereiche dokumentiert die Ausstellung die Entstehung und Entwicklung der "Brücke" von ihrer Gründung im Juni 1905 bis zur Auflösung der Gruppe 1913. Anschließend ist die Schau in der Berlinischen Galerie und im Brücke-Museum der Hauptstadt zu sehen

Dienstag bis Samstag 10.00-20.00 Uhr


Die Entscheidung des Auges

Salerno

Henri Cartier-Bresson: Salerno, © 2005 Henri Cartier-Bresson/ Magnum Photos

Unter dem Titel "Die Entscheidung des Auges" sind im Kunsthaus Zürich bis 7. August rund 80 Fotografien, Skulpturen und Zeichnungen von Henri Cartier-Bresson (1908-2004) und Alberto Giacometti (1901-1966) zu sehen. Die Schau verdeutlicht die Parallelen in der Arbeit des französischen Fotografen und Zeichners und des Schweizer Bildhauers und Malers. Ihre Künstlerfreundschaft begann Mitte der 1930er Jahre in Paris. Beide wurden in einer frühen Phase vom Surrealismus geprägt, den jeder auf seine Art und Weise überwand. Trotz unterschiedlicher Techniken war für sie die Beschäftigung mit der menschlichen Gestalt und die Suche nach dem "entscheidenden Augenblick" von zentraler Bedeutung. Cartier-Bresson selbst hatte die Ausstellung gemeinsam mit dem Kurator Tobia Bezzola konzipiert.

Dienstag bis Donnerstag 10.00-21.00 Uhr, Freitag bis Sonntag 10.00-17.00 Uhr


Mythos der Polin

Eine Ausstellung im Zentrum für Zeitgenössische Kunst in Warschau stellt bis 3. Juli den Mythos der Polin in den Mittelpunkt. Zeichnungen, Malerei, Fotografien sowie Filme und literarische Texte befassen sich mit Selbstbild und Darstellung. In fünf thematischen Bereichen geht es um Körper, Heim, Frauenorte, Religion und Krieg. In der polnischen Romantik galt die "polnische Mutter" stets als Bewahrerin der Tradition und Erzieherin einer neuen Generation von Patrioten und Freiheitskämpfern. Die mehr als 1000 Exponate sollen auch den Wandel des Frauenbilds im Laufe der Jahre zeigen.

Täglich außer Montag von 11.00 bis 19.00 Uhr, Freitag bis 21.00 Uhr

Liegende Frau

Egon Schiele: Liegende Frau (1917)



Skandalkunst von Klimt bis Kokoschka

Verstörung und Ablehnung ernteten die Maler der Wiener Moderne um 1900, wenn sie den menschlichen Körper in den Mittelpunkt der Kunst rückten. Skandale begleiteten die Arbeit von Gustav Klimt, Egon Schiele oder Oskar Kokoschka. Selbst Werke der Architektur wie ein von Adolf Loos errichtetes Haus am Wiener Michaelerplatz, das sich vom imperialen Prunk der Umgebung durch Schlichtheit abhob, wurde wegen "unanständiger Nacktheit" abgelehnt. Die Schau "Die Nackte Wahrheit. Klimt, Schiele, Kokoschka und andere Skandale" im Leopold Museum Wien will nun den Blick vom Skandal weg zur ästhetischen Qualität der Bilder lenken. Zu sehen sind rund 180 Werke, von Aktzeichnungen bis zu großformatigen Gemälden. Die Schau, die in der Schirn Kunsthalle Frankfurt über 125 000 Besucher anlockte, ist in Wien bis 22. August zu sehen.

Täglich außer Dienstag 10.00 bis 19.00 Uhr, Donnerstag bis 21.00 Uhr

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