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Freisprecher

Können die Anderen mir in die Seele schauen?

1993 gründete Jan Plewka die Band Selig, mit der er Höhen und Tiefen des Musikgeschäftes durchlebt hat. Nach 10 Jahren Pause hatte Selig vor 4 Jahren ein erfolgreiches Comeback.

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„Ohne Dich“, „Von Ewigkeit zu Ewigkeit“, „Wir werden uns wiedersehen“, sind einige von den Stücken, die bei vielen Menschen die Seele berührt haben.
Wie lebt es sich, wenn man seine Seele nach außen trägt und andere so tief berührt, dass sie die eigenen Stücke auf ihrer Hochzeit oder auf der Beerdigung ihres liebsten Menschen spielen? „Das hat ja auch was mit unserer Musik zu tun, wir schreiben ja auch über die Seele. Und das ist ja unser Bandname, ‚Selig‘.“
Wie fühlt es sich an, wenn die eigene Kunst von anderen als heilend empfunden wird? Wenn man auf Menschen trifft, die sich den Titel des selbstgeschriebenen Stückes auf den Arm tätowiert haben?
„Wenn man dann vor hundert oder vor zehntausenden Leuten steht und das singt, dann siehst du die Seele von den Leuten in den Gesichtern und man merkt, dass der Funke überspringt, das es da etwas gibt. Das sind die magischen Momente, weshalb ich das auch mache. Das ist eine Art Gottesbeweis.“

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