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Kultur

Königsallee: Thomas Mann als Romanfigur

In seinem Roman "Königsallee" blickt Hans Pleschinski zurück auf eine Episode im Leben des deutschen Nobelpreisträgers Thomas Mann. Sie erzählt von einer Begegnung des Autors mit einer verflossenen Liebe.

Audio anhören 10:20

Hans Pleschinski im DW-Gespräch

Mit Romanen wie "Brabant" oder "Ludwigshöhe" hat sich der deutsche Schriftsteller Hans Pleschinski einen Namen als ebenso intelligenter wie anspruchsvoller Autor historischer Stoffe gemacht.

In seinem neuen Roman "Königsallee" taucht der Autor tief ein in eine frühe Phase bundesrepublikanischer Nachkriegsgeschichte. Im Jahre 1954 treffen in einem Düsseldorfer Hotel der weltberühmte Autor Thomas Mann und seine frühere Muse Klaus Heuser aufeinander. Der hatte ihn knapp drei Jahrzehnte zuvor inspiriert - zu Figuren späterer Romane. Thomas Mann hatte Heuser 1927 am Strand von Sylt kennen- und möglicherweise auch lieben gelernt.

Die Begegnung im "Breidenbacher Hof" in Düsseldorf fand 1954 tatsächlich statt. Thomas Mann stellte in der Stadt am Rhein gerade seinen Roman "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" vor. Heuser war mit seinem damaligen Lebensgefährten zu Gast in der Nobelherberge.

Vom Umgang mit historischen Stoffen

Pleschinski hat für die Arbeit an seinem Roman bisher unbekannte Briefe Klaus Heusers auswerten dürfen. Doch sein 400-Seiten-Buch ist natürlich vielmehr als bloß ein dokumentarischer Schlüsselroman. Was hat den Autor gereizt an dem Stoff? Und worin liegt für ihn überhaupt der persönliche Gewinn beim Schreiben eines historischen Romans? Ein Werktstattgespräch mit dem Schriftsteller Hans Pleschinski.

Hans Pleschinski: Königsallee, C.H. Beck Verlag München, 389 Seiten, ISBN 978 3 406 65387 2

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