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Königinnen zu entdecken

Die Frau als Kultobjekt - modern und in längst vergangenen Zeiten. In Europas Museen gibt es einen neuen Trend zu bewundern.

Plakat zur Ausstellung Die Grace-Kelly-Jahre (Quelle: DPA)

Plakat zur Ausstellung "Die Grace-Kelly-Jahre"

La Meninas Picasso Canes von 1957 (Quelle: Musee Picasso)

"La Meninas Picasso Canes" von 1957

Als der große spanische Künstler Velázquez (1599-1660) "Las Meninas" malte, war das Bild eigentlich für die Gemächer der königlichen Familie bestimmt gewesen. Das Gemälde wurde jedoch bald als ein Meisterwerk anerkannt und beeinflusste mehrere Generationen von Malern. Auch Pablo Picasso (1881-1973) befasste sich intensiv mit dem Werk und malte eine Reihe von Darstellungen der "Meninas". Dazu schloss er sich 1957 in sein Atelier in Cannes ein. Bevor Picasso sich an die Arbeit machte, sagte er: "Ich werde es auf meine Art versuchen und Velázquez vergessen." Das Picasso-Museum in Barcelona zeigt in einer Sonderausstellung, wie "Las Meninas" Picasso und 25 andere Künstler beeinflussten. Die Schau zeigt 61 Gemälde, Plastiken und Fotografien. Sie ist bis zum 28. September geöffnet.

Georg-Baselitz-Retrospektive

Georg Baselitz vor seinem Gemälde Nachtessen in Dresden (Remix) (Quelle: AP)

Georg Baselitz vor seinem Gemälde "Nachtessen in Dresden (Remix)"

Mit einer Mischung aus Non-Konformismus und Provokation hat sich Georg Baselitz (geboren 1938) einen Platz unter den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern gesichert. Das Museum "Madre" widmet dem Maler und Bildhauer nun eine umfassende Retrospektive. Zu sehen sind 120 Werke aus fünf Jahrzehnten, von großformatigen Gouachen bis hin zu kleineren Zeichnungen und Holzskulpturen. "Die große Nacht im Eimer", das Gemälde das Baselitz über Nacht bekannt machte, wird gleich zwei Mal gezeigt: Im Original von 1962 und als Remix aus dem Jahr 2007. Die Ausstellung, die von Norman Rosenthal betreut wurde, war bereits im vergangenen Jahr in der "Royal Academy of Arts" in London zu bewundern. In Neapel bleibt die Schau "Georg Baselitz" bis zum 15. September.

Monaco und die "Königinnen Ägyptens"

Monaco zeigt erstmals eine umfassende Ausstellung über die Königinnen Ägyptens. "Ausstellungen über die Pharaonen oder über den Alltag des alten Ägyptens gab es schon viele. Doch noch nie wurde das Thema der Königinnen aufgegriffen", sagte die Kuratorin Christiane Ziegler in Paris. Der Pariser Louvre ist eines der 40 Museen, das auf der langen Liste der Leihgeber steht. Die Schau zeigt vom 12. Juli bis 10. September im Grimaldi Forum in Monaco auf 4000 Quadratmetern rund 250 Meisterwerke aus dem alten Ägypten. Im Mittelpunkt steht die Rolle der Königin, die sich im Laufe der Jahrtausende geändert hat. Gleichzeitig wird der Schwerpunkt aber auch auf außergewöhnliche Persönlichkeiten wie Kleopatra, Nofretete, Nefertari und Hatschepsut gesetzt. Unter den Leihgebern befinden sich sechs Museen aus Deutschland, darunter das Museum Ägyptischer Kunst in Berlin, das die Büste der ägyptischen Königin Nofretete besitzt.

Grace Kelly auf Tournee

Paris ist die erste Station der internationalen Tournee der Ausstellung "Die Grace-Kelly-Jahre". Vom 10. Juni bis 16. August zeigt das Pariser Rathaus auf rund 800 Quadratmetern Fotografien, Filmauszüge, Schmuck und Modeaccessoires der US-amerikanischen Schauspielerin und Fürstin des kleinen Mittelmeerstaates. Die Exponate spiegeln das Leben des Hollywoodstars und späteren monegassischen Fürstin Gracia Patricia wider, die am 14. September 1982 den bei einem Autounfall erlittenen Verletzungen erlag. Die Ausstellung wird anschließend in zahlreichen Kulturmetropolen zu sehen sein. (kas)

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Symbolbild Film Festival roter Teppich

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