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Kölner Hauptbahnhof

Kölner Hauptbahnhof nach Bombendrohung vorübergehend geräumt

Der Hauptbahnhof der Domstadt ist nach einer Bombendrohung vorübergehend geräumt worden. Die Züge wurden angehalten. Die telefonische Drohung ging gegen 18.00 Uhr ein, knapp eine Stunde später wurde Entwarnung gegeben.

Bei der Polizei in Bergisch Gladbach und in Köln seien zwei telefonische Bombendrohungen eingegangen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Bundes- und Landespolizei hätten sich darauf entschlossen, den Bahnhof räumen zu lassen. Spezialisten suchten anschließend das Gebäude und die Bahnsteige ab. Sie gaben schließlich Entwarnung. Züge, die zum Zeitpunkt der Sperrung an den Bahnsteigen standen, konnten den Bahnhof noch verlassen. Einfahrende Züge mussten an anderen Bahnhöfen warten, wie ein Sprecher der Bahn in Berlin sagte.

Auch der Kölner Stadtverkehr war betroffen. Stadtbahnen konnten den Bahnhof nicht anfahren. Die zeitweise Sperrung hatte zahlreiche Verspätungen im Nah- und Fernverkehr der Bahn zur Folge. Auf den Strecken rund um Köln staute sich der Zugverkehr. Der Kölner Hauptbahnhof ist ein zentraler Knoten im Netz der Bahn.

sti/rb (afp, dpa)