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Reise

Kölner Dom tabu für Touristen mit Koffern

Aufgrund neuer Sicherheitsregeln müssen große Koffer draußen bleiben. Die strengeren Bestimmungen sollen dazu beitragen, die Besucher des Doms vor Terroristen zu schützen.

Seit Mittwoch gelten im Kölner Dom strengere Sicherheitsbestimmungen. Vom 1. März an dürfen Besucher keine großen Koffer, Reisetaschen und Wanderrucksäcke mehr mit in die Kathedrale nehmen. Das geschieht als vorsorgliche Schutzmaßnahme gegen Terrorismus.

Die Maßnahme ist einschneidend, denn der Kölner Dom steht so dicht neben dem Hauptbahnhof, dass man im Chorraum die Durchsagen an den Bahnsteigen hören kann. Zahllose Reisende, die noch ein paar Minuten Zeit haben, bis ihr Zug abfährt, huschen deshalb mal eben hinein. Der Anteil der Kofferträger an der Gesamtzahl der Besucher wird auf weit mehr als zehn Prozent geschätzt. Jeden Tag kommen durchschnittlich 20. 000 Menschen.
Dompropst Gerd Bachner sagte, es gebe unterschiedliche Auffassungen dazu, wie weit man mit den Sicherheitsmaßnahmen gehen solle. Er habe den Eindruck, dass dieser Weg von der großen Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen werde, sagte er. 

Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen der Stadt Köln und seit 1996 UNESCO-Weltkulturerbe.

is/ks (dpa)

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