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Fußball

Köln stößt Bochum an den Abgrund

Der 1. FC Köln macht den Klassenerhalt perfekt und befördert den VfL Bochum an den Rand des Abstiegs. Sieben Teams träumen von Europa, der FC Bayern München und Schalke 04 kämpfen um den Meistertitel.

Köln jubelt über das 2:0 (Foto: AP)

Ganz Köln jubelt über das 2:0 und den sicheren Klassenerhalt

Der VfL Bochum gerät immer tiefer in den Abstiegssog. Der Tabellen-15. verlor zum Auftakt des 31. Spieltags nach schwacher Leistung beim 1. FC Köln mit 0:2 (0:1) und wartet nun bereits seit neun Partien auf einen Sieg. Vor 46.000 Zuschauern traf Zoran Tosic (15. Minute/78.) mit einem Doppelpack zum verdienten FC-Erfolg. Dank des ersten Heimsiegs in diesem Jahr haben sich die Kölner endgültig von allen Abstiegssorgen befreit. Kölns Coach Zvonimir Soldo hob im Anschluss die gute Teamleistung seiner Mannschaft hervor, lobte aber auch den Doppeltorschützen: "Tosic ist ein junger Spieler, der nach und nach immer besser wird. Wir werden alles versuchen, dass er bei uns bleibt, auch wenn es schwer wird."

"Im Titelkampf gibt es nur noch blau oder rot"

Felix Magath schaut grinsend nach oben (Foto: AP)

Königsblauer Angriff auf die "Roten"

Nach dem Unentschieden der Leverkusener gegen den FC Bayern geht es für die Bayer-Elf offiziell nicht mehr um den Titel: Platz drei gilt es zu verteidigen. Doch Leverkusen strauchelt im Endspurt, holte nur einen Punkt aus den letzten vier Spielen und muss nun ausgerechnet zum stärksten Klub der Rückrunde, dem VfB Stuttgart. Ein Schlüsselspiel für beide Teams.

Dafür macht Schalke 04 weiter Druck auf die Bayern. "Es gibt ja nur noch zwei Mannschaften im Titelkampf - das sind die Bayern und wir", konstatierte Schalke-Trainer Felix Magath. "Wir sind die einzigen, die den Bayern noch Paroli bieten. Jetzt geht es nur noch um rot oder blau." Schalke empfängt Borussia Mönchengladbach.

Die Bayern können sich nach der anstrengenden Auswärtswoche bei Schalke, Manchester und Leverkusen zu Hause gegen Hannover 96 "ausruhen", denn die Niedersachsen konnten überhaupt erst einmal in München gewinnen und kassierten 15 Niederlagen bei 20 Spielen. Dennoch ist Hannover im Aufwind und gegen starke Gegner äußerst schlagkräftig, so wie zuletzt beim 4:2-Sieg gegen Schalke – auch dank des treffsicheren Stürmers Ya Konan, der am vergangenen Spieltag einen Doppelpack erzielte.

Endspurt um den Europapokal

Ein Meer in Gelb und Schwarz - die Südkurve des Dortmunder Stadions (Foto: dpa)

Die BVB-Fans sind schon in Europapokalstimmung

"Ich bin fest davon überzeugt, dass wir Dritter werden", sagt Leverkusens Trainer Jupp Heynckes. Hoffnungen auf Platz drei und damit auf eine Teilnahme in der Champions League machen sich aber auch noch der Vierte, Borussia Dortmund und der Fünfte, Werder Bremen. Dortmund tritt Sonntag gegen 1899 Hoffenheim an und hofft als drittbeste Heimelf der Liga auf weitere drei Punkte. Bremen spielt im Nordderby beim VfL Wolfsburg. Der Deutsche Meister ist zum Saisonende wieder in Form. Die Wölfe gewannen sieben der letzten acht Ligaspiele und Edin Dzeko ist mit zwölf Treffern bester Stürmer der Rückrunde.

Auch die Kandidaten für die Europa League sind noch nicht gefunden. Der Hamburger SV, Stuttgart auf Platz sieben und Meister Wolfsburg sind in Lauerstellung. Sollten die Hamburger die Europa League gewinnen, wären sie automatisch für die Gruppenphase qualifiziert. Doch sie wollen es auch über die Liga schaffen. Der krisengeschüttelte Tabellen-Sechste empfängt mit Mainz 05 das schlechteste Auswärtsteam der Liga, muss aber ohne Stürmer Mladen Petric antreten, der vermutlich wegen einer Verletzung drei Wochen ausfallen wird.

Die Außenseiter lauern auf ihre Chance

Kaum noch Chancen auf die Europa League hat Eintracht Frankfurt nach der Niederlage gegen Mönchengladbach am vergangenen Spieltag. "Jetzt sind wir, wenn überhaupt, in einer ganz kleinen Außenseiterposition", weiß auch Trainer Michael Skibbe. "Aber wenn wir die Chance bekommen, werden wir das auch nutzen." Frankfurt empfängt das Tabellenschlusslicht Hertha BSC.

Im "ewigen" Abstiegsduell empfängt der SC Freiburg den 1. FC Nürnberg. Die Breisgauer retteten sich bereits 1994 und 1999 vor dem Club im Abstiegskampf, 1999 musste Nürnberg in der knappsten Abstiegsentscheidung der Ligageschichte nur aufgrund der geringeren Trefferanzahl absteigen.

Autoren: Calle Kops / Olivia Fritz
Redaktion: Stefan Nestler

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