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Fußball

Köln legt keinen Protest ein

Nun also doch kein Protest. Der 1. FC Köln verzichtet auf einen Einspruch gegen die Wertung des Spiels bei Borussia Dortmund am Sonntag. Ausgangspunkt für den angekündigten Protest war ein Fehler beim Videobeweis.

Der  1. FC Köln wird nun doch keinen Protest gegen die Wertung des Spiels bei Borussia Dortmund einlegen. Das bestätigte der Verein am Dienstag. Unmittelbar nach der 0:5-Niederlage gegen den BVB hatten die Verantwortlichen erklärt, gegen die Wertung aufgrund eines Fehlers beim Videobeweis vorgehen zu wollen. Der Klub forderte nun allerdings die Abteilung Schiedsrichterwesen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf, sich mit dem Sachverhalt auseinanderzusetzen. 

Die Kölner fühlen sich benachteiligt, weil der Video-Assistent ihrer Ansicht nach beim 2:0 durch Sokratis kurz vor dem Pausenpfiff zu Unrecht eingegriffen hatte. "Dennoch hat sich der 1. FC Köln am Dienstag nach ausführlicher Abwägung aller Faktoren entschieden, auf einen formellen Einspruch gegen die Wertung der Partie zu verzichten", hieß es in einer Pressemitteilung des Klubs: "Grund dafür ist vor allem, dass die Erfolgsaussichten für einen solchen Protest gering sind."

Kritik von Watzke zurückgewiesen

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte die Kölner nach der Einspruchs-Ankündigung als "schlechte Verlierer" bezeichnet. "Der Vorwurf, angesichts des eindeutigen Resultats wolle der 1. FC Köln eine sportliche Niederlage nicht akzeptieren, geht insofern fehl, als in der Endabrechnung jedes einzelne Tor über Tabellenplätze entscheiden kann", heißt es in der Kölner Mitteilung. "Davon abgesehen hat der FC nie in Zweifel gezogen, dass Borussia Dortmund das Spiel verdient gewonnen hat - dies gilt unabhängig von dem aus unserer Sicht regelwidrigen Tor."

tk/ck (sid, dpa)

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