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Amerika

Kälteeinbruch in den USA

Riesige Schneemassen, klirrende Kälte, leere Straßen: In einigen US-Staaten ist es so kalt wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Die eisigen Temperaturen sorgen für ein seltenes Bild: zugefrorene Niagarafälle.

Die sonst laut tosenden Niagarafälle an der Grenze zu Kanada scheinen zu Eis erstarrt. Teilweise haben sich die Wassermassen in glänzende blau-weiß schimmernde Eissäulen verwandelt - ein märchenhaftes und spektakuläres Schauspiel, das Touristen anlockt.

Die Eissäulen und Zapfen sind mit einer Schneedecke bedeckt. Das noch nicht zugefrorene und ruhig fließende Wasser trägt kleine Eisplatten mit sich.

Die Region hat seit Wochen mehrere Winterstürme mit riesigen Schneemassen erlebt. Jetzt folgen arktische Temperaturen. Von den Niagarafällen wurden morgens gefühlte minus 35 Grad gemeldet. Auch die großen Seen im Norden der USA sind zum großen Teil zu Eis erstarrt. Nach Rekordschneefällen im Nordosten der USA fürchten die Menschen in der Region um die Niagarafälle jetzt schwere Überschwemmungen.

So frostig war es in Nordamerika seit Jahrzehnten nicht. Die klirrend-kalte Polarluft lässt insgesamt über 180 Millionen Amerikaner von Neuengland bis Florida zittern, berichtet der TV-Sender CNN, wie hier am Strand von Saint Pete Beach.

pab/hf (dpa, cnn)