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Wirtschaft

Juncker bei EZB-Präsidentenposten gegen Berlin

Der Vorsitzende der Euro-Finanzminister, Jean-Claude Juncker, ist bei der Nachfolge für den Präsidentenposten der Europäischen Zentralbank (EZB) auf Konfrontationskurs mit Berlin. "Ich werde nicht dafür plädieren, dass Deutschland den Posten des EZB-Präsidenten stellen wird", sagte der Premierminister Luxemburgs am Dienstag im Deutschlandfunk. Bundesbankpräsident Axel Weber macht sich mit Rückhalt durch die Bundesregierung Hoffnung auf die Nachfolge. Juncker kritisierte die Bundesregierung dafür, die Nominierung des Portugiesen Vitor Constâncio zum Vizechef der Notenbank bereits als Vorentscheidung für Axel Weber als Nachfolger von Jean-Claude Trichet an der Spitze der EZB zu sehen. Das sei wenig zielorientiert. "Die Berliner machen sich die Welt einfach." Trichets Amtszeit endet im Oktober 2011.