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Aktuell Welt

Jordanischer Prinz wird Hochkommissar für die Menschenrechte

Zeid al-Hussein ist der erste arabische Muslim, der sich an höchster UN-Stelle für die Verbesserung der Menschenrechtslage in der Welt engagieren soll. Doch ein diplomatischer Neuling ist der 50-Jährige damit nicht.

Zum ersten Mal wird ein Muslim aus der arabischen Welt UN-Hochkommissar für Menschenrechte. Die UN-Vollversammlung bestätigte am Montag die Nominierung des jordanischen Prinzen Zeid al-Hussein (50). Der derzeitige UN-Botschafter aus Amman soll am 1. September den Posten von Navi Pillay aus Südafrika übernehmen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte al-Hussein vergangene Woche für das wichtige Amt vorgeschlagen, er soll es vier Jahre lang ausüben.

UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay (Foto: Reuters)

Noch-Hochkommissarin Navi Pillay

Der Prinz aus Jordanien kann große Erfahrungen vorweisen. Beim Aufbau des Internationalen Strafgerichtshofes spielte er eine Schlüsselrolle. Vor der UN-Vollversammlung sagte er nach seiner Nominierung, er fühle sich sehr geehrt von dem Vertrauen, das ihm entgegengebracht werde. Er hob hervor, dass er der erste UN-Hochkommissar für Menschenrechte vom asiatischen Kontinent und aus der muslimischen und arabischen Welt werde. Zeid vertritt sein Land derzeit auch im UN-Sicherheitsrat, in dem Jordanien für zwei Jahre sitzt. Zuvor war er unter anderem Jordaniens Botschafter in den USA.

sti/mak (afp, ape, dpa, rtr)

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