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KINO

John Rabe im Kino

In China wird er heute noch verehrt. In Deutschland ist er dagegen kaum bekannt. Dabei gilt er als "deutscher Oskar Schindler von China".

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Filmplakat zu "John Rabe"

Der Vergleich mit Oskar Schindler liegt nahe. Der sudetendeutsche Industrielle Schindler rettete jüdische Zwangsarbeiter vor den Gaskammern der Nazis. John Rabe, Siemens-Vertreter und NSDAP-Ortsgruppenleiter in Nanjing verhinderte, dass japanische Bomber 1937 chinesische Flüchtlinge töteten. Steven Spielberg setzte Oskar Schindler 1993 ein filmisches Denkmal. Florian Gallenberger brachte Rabes Geschichte auf die Leinwand und damit ins öffentliche Bewusstsein. Die Premiere war während der Berlinale 2009. Jetzt kommt der Film in die Kinos.

Außerdem in der Sendung:

Exportschlager Faschismus

Filme wie "John Rabe" verkaufen sich weltweit gut. Das deutsche Kino ist seit Jahren im Ausland bekannt mit dem Thema Nationalsozialismus. Dafür gibt es unzähligen Beispiele. Das trifft auch auf deutsche Fernsehstücke zu. Und auch bei Preisen wie dem Oscar werden Filme mit historischen Themen aus der Zeit gerne und oft ausgezeichnet. Ein geflügeltes Wort unter Schauspielern lautet: Wenn du in Hollywood einen Oscar bekommen willst, dann spiele einen Nazi. Auch in Hollywood sind Filme mit dem Thema en Vogue. Kritische Anmerkungen zum "Exportschlager Faschismus" von Josef Schnelle.

Schroeters "Diese Nacht"

Seit den späten sechziger Jahren verteidigt er eine singuläre Position in der internationalen Filmlandschaft: Werner Schroeter, der schon in seinen frühen Werken eine ausgesprochene Liebe zur Oper und insbesondere zu Maria Callas spüren ließ. Schon seit einigen Jahren realisiert der 64-Jährige seine Filme überwiegend in Frankreich. Sein jüngster Film „Diese Nacht“ lief im vergangenen Jahr im Wettbewerb der Filmfestspiele in Venedig, wo Schroeter mit einem Goldenen Löwen für sein Gesamtwerk geehrt wurde. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman des uruguayischen Schriftstellers Juan Carlo Onetti „Para esta noche“. Kirsten Liese stellt Film und Regsseur vor.

Bizarrer Blick in die 60er Jahre

Sex Sells - das galt auch schon vor 40 Jahren. Die Sexfilme der damaligen Zeit zogen das Publikum in Deutschland in Massen an. Aufklärungsfilme von Oswald Kolle und anderen waren populär. Auch Reginald Puhl feierte damals Erfolge mit Streifen wie "Du" und "Freiheit für die Liebe". Puhl hat aus seinen alten Filmen nun einen neuen Streifen zusammengeschnitten: "Sexy Sixties" liegt beim Anbieter "Universal" auf DVD vor. Heute erheitern diese Zusammenschnitte zum Thema Sex nur noch. Sie zeigen aber auch den Wandel der Zeit.

Moderation: Jochen Kürten

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