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Typisch deutsch

Johannes Kneifel, Ex-Neonazi und Pastor

Johannes Kneifel war Neonazi und hat einen Menschen erschlagen. Im Gefängnis fand der 32-Jährige seinen Glauben. Heute ist er Pastor und sagt, jeder hat eine zweite Chance verdient.

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Johannes Kneifel, Ex-Neonazi und Pastor

Bei „Typisch deutsch“ spricht Johannes Kneifel über Begegnungen die sein Leben veränderten, und wie aus Johannes dem Totschläger Johannes der Täufer wurde.

Johannes Kneifel wird am 6. Juli 1982 in Celle geboren und wächst im niedersächsischen Eschede auf. Sein Vater ist fast blind, die Mutter erkrankt an Multipler Sklerose. Beide verlieren ihre Arbeit und können den Alltag mit drei kleinen Kindern nur mit Mühe bewältigen. Für die Kinder bleibt wenig Zeit. Als Teenager rutscht Johannes ab in die rechte Szene. Als er im August 1999 einen Menschen erschlägt, landet er fünf Jahre im Gefängnis. In der Haftanstalt macht er eine Lehre und findet über den Gefängnispfarrer seinen Glauben. Nach und nach sagt er sich von der rechten Szene los. Er holt sein Abitur nach und studiert Theologie. Heute ist er Pastor einer kleinen christlichen Freikirche im Erzgebirge.Über seine Entwicklung schreibt er auch ein Buch: „Vom Saulus zum Paulus: Skinhead, Gewalttäter, Pastor – meine drei Leben“.

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