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Pressemitteilungen

Joachim Hörster: Politischer Einfluss Syriens auf den Libanon wird nicht nachlassen

CDU-Bundestagsabgeordneter im Interview von DW-RADIO

"Libanon wird bei der wirtschaftlichen Entwicklung Syriens, der Modernisierung der Banken und in vielen anderen Bereichen des Landes eine wichtige Rolle spielen. Auf Grund der geopolitischen Lage werden beide Staaten zusammenarbeiten müssen." Das sagte Joachim Hörster, CDU-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der Parlamentariergruppe für die Beziehungen zu Arabisch sprechenden Ländern des Nahen Ostens, in einem Interview des Arabischen Programms von DW-RADIO. Der politische Einfluss des östlichen Nachbarlandes auf den Libanon, so Hörster, werde in den kommenden Jahren nicht nachlassen. Er befürchte aber auch "keine zusätzlichen Spannungen durch die konfessionellen und politischen Gegensätze zwischen dem neuen Regierungschef Saad Hariri und Staatspräsident Emile Lahoud.

Der CDU-Politiker hatte vor der Parlamentswahl im Libanon ein längeres Gespräch mit dem 35-jährigen Hariri geführt und mit ihm über die Bekämpfung der Korruption und eine Reform des Wahlrechts gesprochen. Der Sohn des ermordeten Ex-Ministerpräsidenten Rafik Hariri müsse "nun politische Konzepte entwickeln und Mitstreiter finden, die diese Konzepte vertreten". Hörster: "Es reicht nicht, einen berühmten Namen zu haben."

21. Juni 2005
158/05

  • Datum 21.06.2005
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