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Europa aktuell

Jesidische Flüchtlinge in der Türkei

Zehntausende Jesiden sind nach den Angriffen islamischer Terroristen in Irak in die Türkei geflüchtet. Immer mehr von ihnen kehren in die ausgestorbene Dörfer von zurück, aus denen die Jesiden einst vertrieben worden waren.

Video ansehen 05:13

Das Dorf Kiwex im Südosten der Türkei erlebt einen regelrechten Ansturm. Bis zu 1000 Menschen sollen sich hier wieder ansiedeln können, mit Unterstützung der jesidischen Gemeinde aus Deutschland. Die früheren Dorfbewohner, die heute überwiegend in Deutschland leben, waren vom türkischen Militär vertrieben worden. Ihre alten Lehmhäuser sind inzwischen verfallen, aber die meisten Flüchtlinge sind froh hier wieder ein Dach über dem Kopf zu finden. Andernfalls müssten sie zurück in die Lager an der Grenze zu Syrien und dem Irak.