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Jenny Erpenbeck

Die Berliner Schriftstellerin weicht den brennenden Fragen der Zeit nicht aus: Im Gegenteil, ihr erzählerisches Werk kreist um geschichtliche und politische Themen. Dafür wurde sie schon mit verschiedenen Preisen geehrt.

Spätestens seit ihrem Bestseller "Gehen, ging, gegangen" gehört Jenny Erpenbeck zu den bekanntesten Autorinnen Deutschlands. Der Roman, der von afrikanischen Geflüchteten in Berlin handelt, war 2015 unter den heißen Kandidaten für den Deutschen Buchpreis. Die aus Ost-Berlin stammende Autorin ist gelernte Buchbinderin. Außerdem studierte sie Theaterwissenschaft und Musiktheater-Regie und inszenierte kurz vor der Jahrtausendwende an mehreren Opernhäusern. Ihr künstlerischer Schwerpunkt aber liegt auf dem Schreiben: Ihr Debütroman "Geschichte vom alten Kind" erschien 1999. Seitdem hat sie zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Dramen publiziert, die sich der Geschichte des 20. Jahrhunderts, aber auch den Fragen der Gegenwart stellen, in Romanen wie "Heimsuchung" (2008) oder "Aller Tage Abend" (2012). Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und wurde mit dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Walter-Hasenclever-Preis geehrt. Im September 2016 wurde ihr der Thomas-Mann-Preis überreicht.