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Jazz live

Jazz live: Frederick Köster und "Die Verwandlung'"

Musik mit literarischen Bezügen: In diesem Podcast stellen der verwandlungsfreudige Jazzer Frederik Köster und sein Quartett das Projekt "Die Verwandlung" vor. Live aufgenommen beim Jazzfest Bonn 2015.

Der Kölner Trompeter Frederik Köster, Jahrgang 1977, hat mit den Jazz-Meistern Albert Mangelsdorff, Trilok Gurtu und Peter Herbolzheimer zusammengearbeitet, ebenfalls mit den Big Bands der Sender WDR und HR - sogar auch mit der Punkröhre Nina Hagen oder der Rockgruppe Sportfreunde Stiller.

In diesem Podcast, der beim Jazzfest Bonn live aufgenommen wurde, stellen der verwandlungsfähige Musiker und sein Quartett eine Auswahl aus ihrem Album "Die Verwandlung" vor. Der Titel nimmt Bezug auf die gleichnamige Erzählung von Franz Kafka. Eine Art Vertonung der Erzählung ist es jedoch nicht. Stattdessen wird inhaltlich auf Werke des amerikanischen Dichters Allen Ginsberg, des japanischen Autoren Haruki Murakami, des irischen Autoren James Joyce oder andere literarischen Größen Bezug genommen.

Nicht Stimmen, sondern Stimmmungen

Es geht dabei nicht um Textvertonung, sondern, so Köster, darum "die Atmosphäre von einem Roman oder einem Protagonisten wiederzugeben. Es bleibt absolute Musik, die man in einer Richtung interpretieren kann, aber nicht zwangsläufig muss."

Für das Projekt "Die Verwandlung" hat Frederik Köster drei vertraute Musiker um sich geschart: den Schlagzeuger Jonas Burgwinkel, den Pianisten Sebastian Sternal und den Bassisten Joscha Oetz.

Das deutsche Onlineportal "Jazzcity" beschreibt das Ergebnis als eine "deutsche Jazz-Combo mit amerikanischem Jazz-Appeal". Es ist auf jeden Fall eine Gruppierung, die frei und verwandlungsfähig ist - auch von einem Set zum nächsten.

Aufgenommen von der Deutschen Welle in der Bundeskunsthalle Bonn am 13. Mai 2015.

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