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Japan

Japans Premier bildet wegen fallender Zustimmung Kabinett um

Der seit 2012 im Amt befindliche Shinzo Abe hat sicher schon bessere - politische - Tage gesehen. Mit einer Regierungsumbildung sucht der Tokioter Ministerpräsident nun von den eigenen Fehlern abzulenken.

Japans neuer Außenminister Taro Kono (Foto:Reuters/T. Hanai)

Neuer Mann im Außenministerium: Taro Kono

Nach zahlreichen Skandalen und Fehltritten hat der japanische Regierungschef Shinzo Abe sein Kabinett umgebildet. Der konservative Abe ernannte Taro Kono zum neuen Außenminister und Seiko Noda zur neuen Innenministerin. Erst in der vergangenen Woche war Abes Verteidigungsministerin Tomomi Inada zurückgetreten. Ihr Posten wurde durch Itsunori Onodera neu besetzt.

Japans neuer Verteidigungsminister Itsunori Onodera (Foto: picture-alliance/AP Photo/S. Kambayashi)

Steht dem Verteidigungsministerium vor: Itsunori Onodera

Regierungssprecher Yoshihide Suga und Abes Stellvertreter und Finanzminister Taro Aso behielten ihre Posten. Bevor die Neubesetzungen verkündet wurden, sagte Abe: "Ich bedauere es sehr, dass meine Fehler zu dieser Situation geführt haben."  Anfang Juli hatte Abes Liberaldemokratische Partei (LDP) eine herbe Niederlage bei den Regionalwahlen in der Hauptstadt Tokio erlitten.

Japans neue Innenministerin Seiko Noda (Foto: picture-alliance/AP Photo/S. Kambayashi)

Leitet künftig das Innenministerium: Seiko Noda

Abe, der seit 2012 im Amt ist, leidet schon länger unter sinkender Unterstützung in der Bevölkerung. Unter anderem wird dem 62-Jährigen Vetternwirtschaft vorgeworfen. Zuletzt war er in mehrere Skandale um Gefälligkeiten für seine Frau und einen langjährigen Freund verwickelt. Diese Vorwürfe streitet Abe ab.

sti/hk (afp, ape, dpa, rtr)