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Wirtschaft

Japan vertagt milliardenschweres Konjunkturprogramm

Die japanische Regierungskoalition hat sich am Freitag nicht auf den Umfang eines geplanten Konjunkturpakets einigen können und deshalb die Entscheidung darüber vertagt. Die Demokratische Partei von Ministerpräsident Yukio Hatoyama will ein Paket von rund 54 Milliarden Euro (7,1 Billionen Yen) schnüren, davon 30 Milliarden Euro an sofort wirksamen Ausgaben. Der kleinere Koalitionspartner, die Neue Volkspartei lehnte den Vorschlag jedoch ab und erzwang eine Verschiebung des Beschlusses. Der Chef der Volkspartei, Bankminister Shizuka Kamei, rückte zwar von seiner ursprünglichen Forderung nach einem Gesamtumfang des Pakets über 83 Milliarden Euro ab, verlangt aber immer noch auf ein Volumen von 60 Milliarden Euro. Die Entscheidung werde nun wohl am Montag fallen, sagte Regierungssprecher Hirofumi Hirano.