Jamaika gescheitert - Das sagt das Netz | Kultur | DW | 20.11.2017
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Kultur

Jamaika gescheitert - Das sagt das Netz

Von Jan Böhmermann bis Jan Josef Liefers: Die Reaktion der Kulturschaffenden im Netz kam prompt, als klar wurde, dass die Sondierungsgespräche gescheitert sind. Und den Schuldigen dafür haben sie auch schon gefunden.

In vielen politischen Kommentaren ist der Schock über das Scheitern der Sondierungsgespräche spürbar, doch Humor ist bekanntlich, wenn man trotzdem lacht. Dementsprechend sind die Reaktionen der Kulturschaffenden auf Twitter mit viel Witz gewürzt. So postet das Politikmagazin "Cicero" eine Karikatur von Heiko Sakurai:

Viele sind der Ansicht, dass Christian Lindner beim Abbruch der Gespräche keine gute Figur gemacht hat. Der Satiriker Jan Böhmermann hat noch in der Nacht mehrere Clips auf Kosten des FDP-Vorsitzenden gepostet: 

Die Slam-Poetin Sophie Passmann wirft dem Liberalen indirekt Scheinheiligkeit vor:   

Auch vom Texter und Kolumnisten Alf Frommer gibt es in vielen Tweets Spott für Lindner und das Scheitern der Sondierungen: 

Schauspieler und Musiker Jan Josef Liefers dagegen packt sich als Wähler ganz ironiefrei an die eigene Nase:

Lindner hatte in der Nacht gesagt: "Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren." Wohl auch als Antwort darauf twitterte Evelyn Roll, Journalistin und Merkel-Biografin kommentarlos ein Foto, das der FDP-Chef selbst im Wahlkampf gepostet hatte:

Das NDR-Satiremagazin extra3 greift einen Ausspruch des Lindner-Stellvertreters Wolfgang Kubicki auf, der am vergangenen Freitag angesichts der sich hinziehenden Verhandlungen im ARD-"Morgenmagazin" gesagt hatte, seine Frau müsse nach Berlin kommen und ihm frische Hemden bringen:

In Berlin kommt Untergangsstimmung auf, doch allzu schlimm wird es wohl nicht werden, glaubt der Schriftsteller und Journalist Yassin Musharbash:  

ka/pg (twitter)

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