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Das Bandtagebuch - EINSHOCH6

Jakob Haas

Wenn Jakob Zeit hat, spielt er bei EINSHOCH6 auf der Bühne E-Violoncello. Ansonsten reist der Musiker mit Orchestern rund um die Welt oder entspannt sich gerne draußen in der Natur, zum Beispiel an der Isar.

Name:
Jakob Haas

Geburtsjahr und Geburtsort:
1979 in München

Mit wie viel Jahren hast du angefangen, Musik zu machen?
Mit sieben Jahren hatte ich meine erste Cello-Stunde. Mit 13 dann vorerst die letzte, ich hatte keine Lust mehr zu üben und wollte lieber Bass in einer Band spielen. Kurz darauf hatte ich auch meine erste Hip-Hop-Band, als Rapper. Mit dem Cellospielen habe ich erst nach ein paar Jahren wieder angefangen, als ich gemerkt habe, dass ich auch beruflich Musik machen möchte.

Wer ist dein Vorbild?
Mich beeindrucken Menschen, die mutig sind und ihre eigenen Pläne und Ideen durchsetzen. Vor allem, wenn sie dabei nicht in erster Linie an Geld oder Ruhm denken.

Was findest du an EINSHOCH6 am spannendsten?
Ich kenne mittlerweile die unterschiedlichen Welten von klassischem Konzertsaal und der Bühne im Club so gut, dass für mich glücklicherweise die Grenzen oft verschwimmen. EINSHOCH6 sind perfekt, um dem Publikum diese tolle Erfahrung ein Stückchen näher zu bringen!

Wie waren für dich die Dreharbeiten zum Bandtagebuch?
Ich war nur bei der Folge dabei, in der wir von den Mädels des FC Bayern übel besiegt werden. Die haben mich echt beeindruckt!

Was tust du gegen Lampenfieber?
Meistens machen Thomas und ich auf dem Weg zur Bühne 20 Liegestütze. Das verbrennt Adrenalin und hält die Hände ruhig.

Was ist bei dir schon mal auf der Bühne richtig schiefgegangen?
Mir ist mal vor Aufregung in einem klassischen Sonatenabend beim Spielen der Bogen aus der Hand gefallen. Ich habe mich furchtbar erschrocken, aber danach war die Nervosität total verschwunden. Meiner Erfahrung nach lieben es die Zuschauer, wenn mal etwas schiefgeht. Das sind die Konzerte, von denen sie ihren Freunden erzählen und an die sie sich noch lange erinnern. Außerdem machen kleine Fehler sympathisch.

Was ist die größte Herausforderung für dich als Musiker?
Mein eigener Ehrgeiz. Ein Konzert beim Spielen richtig zu genießen, ist eine große Kunst, und nur so kann man sein Publikum wirklich mitreißen.

Was ist für dich Erfolg?
Wenn ich es schaffe, dass meine Träume und Wünsche in Erfüllung gehen. Früher habe ich zum Beispiel immer davon geträumt, als Musiker einmal um die ganze Welt zu reisen. Als sich dieser Traum vor ein paar Jahren erfüllt hat, war ich unglaublich stolz und zufrieden. Ich hoffe, mit EINSHOCH6 erfüllt sich dieser Traum ein zweites Mal!

Was wärst du geworden, wenn du nicht Musiker geworden wärst?
Als Teenager war ich begeistert von der Welt der Studiotechnik, deswegen wollte ich eigentlich Tonmeister werden. Aber selber auf der Bühne zu stehen war mir irgendwann doch wichtiger. Musik hätte aber in jeden Fall immer eine grosse Rolle in meinem Leben gespielt.

Was du gerne noch können/lernen?
Ich hätte gern eine gute Singstimme und würde gerne malen können. Und meine Steuererklärung kapieren ...

Was magst du am liebsten an München?
Die Isar. Wer nicht mal in der Innenstadt in der Isar geplanscht hat, der war nicht wirklich in München. Und ich stehe auf das bayerische Essen.

Sprichst du Bairisch? Was ist dein bairisches Lieblingswort?
Wenn die Leute um mich herum Dialekt sprechen, fange ich automatisch an, Bairisch zu reden. Also ist es wohl irgendwie in mir drin. „Zipfiklatscha“ ist zum Beispiel ein sehr gutes Schimpfwort.

Welche Fremdsprache sprichst du und womit hattest du beim Lernen die größte Schwierigkeit?
Mein Englisch ist ganz ok, mein Französisch wird leider immer schlechter. In den letzten Jahren habe ich auf Reisen immer wieder versucht, ein bisschen Spanisch zu lernen. Dabei bringe ich immer Spanisch und Französisch durcheinander, manchmal traue ich mich gar nicht mehr, den Mund aufzumachen.

Mit welcher Berühmtheit würdest du dich gerne mal unterhalten und warum?
Vielleicht mit Uschi Obermaier? Schau Dir ein Foto von ihr aus den wilden Siebzigern an und du weißt, warum.

Hast du schon mal etwas gekauft und es danach bereut?
Wenn ich mir etwas Teures leiste, überlege ich schon Wochen vorher, ob ich das wirklich brauche. Nur fürs Feiern oder Reisen gebe ich gerne Geld aus, und das habe ich eigentlich noch nie bereut.

Wovor hast du Angst?
Vor Einsamkeit. Ich bin gern allein, aber es gibt einen großen Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamkeit.

Was machst du im Sommer am liebsten?
Obwohl München im Sommer am schönsten ist, bin ich dann wegen der Orchesterferien meistens auf Reisen. Eher am Strand als in den Bergen, aber so viel wie möglich draußen! Für meinen Geschmack könnte der Sommer ruhig länger dauern.

Was machst du am liebsten am Wochenende?
Wochenende? Welcher Tag ist denn heute?