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Kultur

Jahrelanger Musikzwist beigelegt

Nach einer Jahrzehnte langen "Eiszeit" wollen die Berliner und die Wiener Philharmoniker erstmals gemeinsam im Konzert spielen. Unter Leitung des Berliner Chefdirigenten, Sir Simon Rattle, werden Musiker beider Orchester als ein Klangkörper am 2. April 2005 in Berlin Werke von Mahler und Vaughan Williams spielen, teilte Rattle mit. "Damit geht eine komplizierte Geschichte aus der Zeit einer meiner Vorgänger" und eine "Rivalität aus einem anderen Jahrhundert" zu Ende, sagte Rattle vor Journalisten.

Im Juni 1984 hatte der damalige Chefdirigent Herbert von Karajan ein Konzert mit dem Berliner Philharmonikern in Salzburg abgesagt und dafür die Wiener eingeladen. Die Absage war Teil des Streits zwischen dem Dirigenten und dem Orchester um die von Karajan berufene Klarinettistin Sabine Meyer. Der Zwist führte schließlich zum Rücktritt des Dirigenten. Beide Klangkörper hätte einen "grundlegend unterschiedlichen Stil", sagte Rattle. "Wir wollen sehen, wo unsere Gemeinsamkeiten und wo die Unterscheide liegen und von der Erfahrung lernen".

  • Datum 29.04.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/4y8O
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