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Filme

Jack Sparrows Vorgänger: Der scharlachrote Pirat

1976 eroberte Robert Shaw als scharlachroter Pirat die Kinos. Der Film nahm in Teilen vorweg, was die Karibik-Reihe mit Johnny Depp später zu einem Welterfolg machen sollte: das Piratenfilm-Genre als Humoreske.

Die große Zeit des Piratenfilms war in den 1970er Jahren längst vorbei. "Der scharlachrote Pirat", gedreht im Jahre 1976, sorgte noch einmal für ein kurzes Aufflackern des Genres - bevor es wieder in einen längeren Dornröschenschlaf fiel. Bis dann im Jahre 2003 ein gewisser Jack Sparrow in See stach und für einen der größten kommerziellen Erfolge der jüngeren Kinogeschichte sorgen sollte.

Blick zurück: Der scharlachrote Pirat

Anlässlich des weltweiten Kinostarts von Teil fünf der Karibik-Piratenreihe mit Johnny Depp, "Pirates of the Caribbean: Salazars Rache", erscheint "Der scharlachrote Pirat" von Regisseur James Goldstone wieder auf DvD. Der Film ist längst ein Klassiker, auch wenn das Genre seine größten Erfolge in den 1940er und 1950er Jahren feierte. Errol Flynn, Burt Lancaster und Anthony Quinn waren die Stars des Piratenfilms, auf weiblicher Seite gehörte Maureen O'Hara dazu. Regisseure wie Michael Curtiz, Alfred Hitchcock oder Roman Polanski verewigten sich als Regisseure.

Auf Deck wurde geprügelt, was das Zeug hielt

In "Der scharlachrote Pirat" war es Robert Shaw, bekannt unter anderem als Darsteller im Welterfolg "Der weiße Hai" (1975), der die Hauptrolle des übermütigen Piraten Ned Lynch spielte. Schaut man sich den Film heute wieder an, so lässt sich feststellen, dass das Genre schon früh mit vielen komödiantischen und humoristischen Zutaten gespickt war - Zutaten, die Regisseur Gore Verbinski dann im Jahre 2003 in "Fluch der Karibik" zu einem sensationell erfolgreichen Cocktail zusammenmixen sollte. 

"Ein Film, in dem Männer noch Männer sind", hieß es damals in der Werbung zum Film "Der scharlachrote Pirat". Der Film sei eine "explosive und mit großem Aufwand in Szene gesetzte Nonstop-Prügelei zwischen Piraten und jedem, der sich ihnen in den Weg stellte", heißt es heute. Es war die Zeit, in der die deutschen Kinos mit Terence Hill und Bud Spencer-Filmen geflutet wurden! Lustige Prügeleien waren in, und was im Wilden Westen ging, das funktionierte auch auf hoher See.

James Goldstone: Der scharlachrote Pirat, USA 1976, 101 Minuten, mit Robert Shaw, James Earl Jones, Peter Boyle, Genevieve Bujold u.a., mit Extras wie einer 16-minütigen Super-8-Fassung und einem "Behind the Scenes"-Featurette, erschienen als DVD und Blu-ray beim Anbieter Koch Media. 

 

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