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Presse

Jürgen Pfister: "Können froh sein", wenn Wachstum mehr als ein Prozent erreicht

Chefvolkswirt der Bayerischen Landesbank im Interview von DW-TV

"Wir können froh sein, wenn wir die Marke von einem Prozent überschreiten werden. Die von der Bundesregierung im neuen Jahreswirtschaftsbericht prognostizierten 1,6 Prozent Wachstum in 2005 halte ich für nicht mehr realistisch, da wir mit den Folgen der Euro-Aufwertung und des immer noch sehr hohen Ölpreises zu kämpfen haben." Das sagte Jürgen Pfister, Chefvolkswirt der Bayerischen Landesbank, in einem Interview von DW-TV.

Die Bundesregierung sollte "die Bedingungen für das Wachstum mittelfristig verbessern. Ich hoffe sehr, dass es keine Reformpause gibt", so Pfister weiter. Bei einem Wachstum von weniger als einem Prozent sei ein Defizit von über drei Prozent unvermeidlich. Zur Belebung der Inlandsnachfrage wären höhere Lohnabschlüsse "fatal angesichts der starken Verluste von Arbeitsplätzen aufgrund des weltweiten Wettbewerbs. Was wir brauchen, ist mehr Beschäftigung, um damit die Lohnsumme zu erhöhen und so letztlich auch den privaten Verbrauch zu steigern", sagte Pfister dem deutschen Auslandsfernsehen weiter.

24. Januar 2005
30/05