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Pressemitteilungen

Jürgen Pfister: G-8-Staaten werden sich beim Öl nicht einigen

Chefvolkswirt der Bayerischen Landesbank im Interview von DW-TV


Beim G-8-Gipfeltreffen in Schottland "wird es sicher keine Einigung in Sachen Öl geben. Es werden auch keine nennenswerten Maßnahmen in Sachen Wirtschaftspolitik verabschiedet." Diese Erwartung vertrat Jürgen Pfister, Chefvolkswirt der Bayerischen Landesbank, in einem Interview von DW-TV. Bei dem am Mittwoch beginnenden Treffen der Staatschefs der wichtigsten Industriestaaten "sitzen überwiegend die Ölverbraucher am Tisch mit Ausnahme Russlands, das eine große Exportnation ist". Die Verbraucher hätten natürlich Interesse an einem sinkenden Ölpreis. Das aber würden die Staatschefs "kaum zustande bringen. Die Prognosen für 2006 gehen alle von einem fallenden Ölpreis aus. Das scheint heute unrealistisch", so Pfister zur Deutschen Welle.


Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage zeichne sich auch keine rasche Entspannung auf dem internationalen Ölmarkt ab. Die Angebotsengpässe seien auch mit der Erschließung neuer Förderkapazitäten durch die Raffinerien nicht kurzfristig auszuräumen, fügte der Finanzexperte hinzu.

4. Juli 2005
170/05

  • Datum 04.07.2005
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  • Permalink http://p.dw.com/p/6sRV
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