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Filme

Jüdischer Nobelpreis für Hollywoodstar Natalie Portman

Die Auszeichnung ist mit einer Million US-Dollar dotiert. Verliehen wird der alternative Nobelpreis an Menschen, die sich für das jüdische Volk engagieren. In diesem Jahr wird Schauspielerin Natalie Portman damit geehrt.

Die in Israel geborenen Schauspielerin Natalie Portman erhält den Genesis-Preis 2018 für ihre "Charismatische Bildschirmpräsenz, die Herzen von Millionen berührt", heißt es in der Begründung der Jury. Die mit einer Million US-Dollar (ca. 862.000 Euro) dotierte Auszeichnung ist weltweit auch als jüdischer Nobelpreis bekannt. Verliehen wird er Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die durch ihre Leistung andere Menschen inspirieren und sich für die jüdische Kultur engagieren.

Die Harvard-Absolventin, Oscar-Preisträgerin und Mutter von zwei Kinder sei sozial engagiert und verkörpere die wichtigsten Werte des jüdischen Volkes, so die Jury weiter: "Beharrlichkeit und harte Arbeit, das Streben nach Spitzenleistungen, intellektuelle Neugier und der Herzenswunsch, die Welt zu einem besseren Ort zu machen." Auch Portmans Engagement für Tierschutz sowie ihr Kampf gegen Armut und für die Gleichberechtigung wurde lobend hervorgehoben.

"Ich bin stolz auf mein jüdisches Erbe"

Natalie Portman wurde 1981 in Jerusalem geboren, ihre Eltern zogen in die USA, als sie noch klein war. 2011 wurde sie für ihre Rolle in dem Hollywood-Melodram "Black Swan" mit dem Oscar ausgezeichnet. In dem Film "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" spielt Portman 2015 die depressive Mutter des israelischen Schriftstellers Amos Oz.

Filmstill Black Swan (picture-alliance/dpa/Fox)

Für ihre Tanzrolle in "Black Swan" bekam sie einen Oscar: Natalie Portman

Der Genesis-Preis soll im Juni 2018 verleihen werden. Portman zeigte sich zutiefst berührt und geehrt von der hohen Auszeichnung: "ich bin stolz auf meine israelischen Wurzeln und meine jüdisches Erbe", sagt sie gegenüber der Presse. "Sie sind entscheidende Bestandteile meiner Identität – auch als Schauspielerin." Das Preisgeld soll auf ihren Wunsch dem Kampf für Frauenrechte zugute kommen.

hm/suc (ap/dpa)

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