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Wirtschaft

IWF mahnt Italien

Die Schulden wachsen Italien über den Kopf. Der Internationale Währungsfonds sieht Rom zwar auf dem richtigen Weg, fordert aber mehr konsequentere und schnellere Reformen.

Italien muss nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) mehr zur Stabilisierung seiner Wirtschaft tun. Es müsse schnelle und nachhaltige Reformen geben, erklärte der IWF am Dienstag nach einer Visite in Rom. So sei die Arbeitslosenzahl inakzeptabel hoch, der Staat zu sehr verschuldet und die Banken hätten noch immer zu viele faule Kredite in ihren Büchern. Der IWF-Bericht illustriert, dass der seit Februar regierende Ministerpräsident Matteo Renzi mit seinen Reformankündigungen noch nicht weit gekommen ist.

Italien gehört zu den am höchsten verschuldeten Ländern der Welt und steckt in einer Wirtschaftskrise. Die Wirtschaft war im ersten Quartal überraschend geschrumpft, nachdem sie Ende 2013 erstmals seit Mitte 2011 wieder leicht gewachsen war. Ab Anfang Juli übernimmt das Land die EU-Ratspräsidentschaft. Renzi hat angekündigt, sich dann für Änderungen des EU-Stabilitätspakts einzusetzen.

dk/bea (rtr)