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Podcast Wirtschaft

IWF gibt Fehler zu, EU nicht (06.06.2013)

Europäische Zentralbank blickt skeptisch in die Zukunft +++ Internationaler Währungsfonds gibt Fehler zu +++ Siemens will eine andere Energiewende +++ Preise für Nahrungsmittel werden weltweit steigen +++

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Wirtschaft (06.06.2013)

Der Leitzins in der Eurozone bleibt vorerst auf seinem Rekordtief von 0,5 Prozent. Das entschied heute der Rat der Europäischen Zentralbank. Wirklich überrascht hat das niemanden. Viel spannender ist die Frage, wie die EZB die wirtschaftliche Lage einschätzt.

IWF gibt Fehler zu

In Griechenland schrumpft die Wirtschaft weiter, und die Arbeitslosigkeit ist auf einen neuen Rekordwert gestiegen. 26,8 Prozent der Griechen waren im März arbeitslos, also mehr als jeder Vierte.

Der Internationale Währungsfonds, der mit der Europäischen Union und der Europäischen Zentralbank die Troika bildet und die Sparanstrengungen Griechenland überwacht, hat nun überraschend Fehler eingeräumt. Man habe die Entwicklung zu positiv eingeschätzt, ein Schuldenschnitt hätte früher kommen müssen.

Die EU-Kommission in Brüssel will von dieser Selbstkritik nichts wissen, und an den Finanzmärkten ist man leicht amüsiert.

Siemens will andere Energiewende

Für den Technologiekonzern Siemens ist die geplante Energiewende in Deutschland eine wichtige Sache. Schließlich baut Siemens selbst Kraftwerke, außerdem hat sich der Konzern gerade von seiner Solarsparte verabschiedet. Es liegt daher im Interesse von Siemens, dass die politischen Ziele und die eigenen Pläne zusammenpassen. Notfalls muss man eben ein wenig nachhelfen. So sagte Siemens-Chef Löscher, bei der Energiewende ließen sich 150 Milliarden Euro sparen – wenn man nur auf ihn hören würde.

Lebensmittel werden teurer

Verbraucher weltweit müssen sich in den kommenden Jahren auf höhere Preise für Lebensmittel einstellen. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Welternährungsorganisation FAO und der Industrieländerclub OECD heute in Peking vorstellten.


Redakteur am Mikrofon: Andreas Becker
Technik: Matthias Wenke

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