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Ostmitteleuropa

IWF-Abkommen mit Rumänien wird am 7. Juli geprüft

- 2,1 Prozent Haushaltsdefizit festgelegt

Bukarest, 21.5.2004, ADZ, deutsch

Der Direktorenrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird das neue Abkommen mit Rumänien auf seiner Sitzung vom 7. Juli prüfen und voraussichtlich verabschieden. Das gab Finanzminister Mihai Tanasescu am Mittwoch bekannt. Es handele sich diesmal um ein sogenanntes "precautionary stand-by"-Abkommen, bei dem Rumänien Zugang zu rund 362 Millionen US-Dollar hat, das Geld jedoch nur im Notfall verwenden wird. Bislang sahen die IWF-Abkommen die Auszahlung von bestimmten Summen an Rumänien vor, sofern das Land den eingegangenen Verpflichtungen nachkam. Nationalbank-Gouverneur Mugur Isarescu sagte in diesem Zusammenhang, dass Rumänien ein IWF-Abkommen vor allem benötige, um an Glaubwürdigkeit beim Integrations-Prozess in die Europäische Union zu gewinnen. Das Abkommen hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Rumänien verpflichtet sich gegenüber dem IWF, das Leistungsbilanzdefizit von 5,8 BIP-Prozent im vergangenen Jahr auf heuer 5,5 BIP-Prozent zu verringern und die Inflation von 14,1 Prozent auf 9 Prozent zu senken. 2005 soll die Inflationsrate bei 6 Prozent, 2006 dann bei 5 Prozent liegen. Des Weiteren sieht das Abkommen mit dem IWF vor, dass Rumänien sein Haushaltsdefizit von 2,4 BIP-Prozent 2003 auf 2,1 BIP-Prozent in diesem Jahr reduziert. (fp)

  • Datum 24.05.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/55Zg
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