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Sport-News

Italiener Fill Abfahrtskönig

Im letzten Saisonrennen zieht Peter Fill noch am Norweger Kjetil Jansrud vorbei und holt sich den Disziplin-Weltcup. Auch ein Deutscher lässt beim Saisonfinale in Aspen aufhorchen. Bei den Frauen siegt die Favoritin.

Der Italiener Peter Fill hat sich mit Platz zwei beim Weltcup-Finale der alpinen Skirennfahrer in Aspen den Disziplin-Weltcup gesichert - und das, ohne einen einzigen Sieg in diesem Winter gefeiert zu haben. "Ich bin ein guter Skifahrer. Da muss ich nicht gewinnen", sagte Fillmit einem Grinsen im Gesicht. Der Südtiroler profitierte davon, dass der bis dahin führende Kjetil Jansrud im US-Bundesstaat Colorado nur auf Rang elf kam. Der Tagessieg ging an Fills Landsmann Dominik Paris.

Ski alpin Weltcup-Finale Abfahrt, Super-G | Andreas Sander, Deutschland (Reuters/USA Today Sports/Jeff Swinger)

Bestes Karriere-Resultat: Andreas Sander rast in Aspen auf den sechsten Platz.

Andreas Sander hatte, mit Startnummer zwei ins Rennen gegangen, lange auf einem Podestrang gelegen, fiel aber am Ende noch auf den immer noch beachtlichen sechsten Platz zurück - 31 Hundertstelsekunden fehlten auf Sieger Paris, 13 Hundertstel auf den dritten Rang.  "Ich bin sehr, sehr zufrieden", kommentierte Sander sein bestes Karriere-Resultat in der Abfahrt. Der zweite deutsche Teilnehmer Thomas Dreßen, wurde 16. Für das Weltcup-Finale waren die 25 besten Abfahrer der Saison qualifiziert.

Stuhec gibt sich keine Blöße

Bei den Frauen sicherte sich anschließend Ilka Stuhec aus Slowenien nach WM-Gold in der Abfahrt erwartungsgemäß auch die kleine Kristallkugel in der alpinen Königsdisziplin. Der 26-Jährige behauptete mit ihrem siebten Sieg in diesem Winter Platz eins in der Weltcup-Wertung vor Sofia Goggia aus Italien. Goggia belegte hinter der entthronten "Speed Queen" Lindsey Vonn aus den USA Rang drei. Viktoria Rebensburg wurde als einzige Deutsche Achte.
     

Ski alpin Weltcup-Finale Abfahrt, Super-G | Ilka Stuhec, Slowenien (Reuters/USA Today Sports/M. Madrid)

Beste Downhill-Lady der Saison: die Slowenin Ilka Stuhec

"Es kann nicht besser gehen, ich bin sehr, sehr zufrieden", sagte Stuhec, die bereits die kleine Kristallkugel in der Kombination gewonnen hatte. Am Donnerstag hat Stuhec auch noch die Chance auf den Gesamtsieg im Super-G: Sie nimmt einen Vorsprung von 15 Punkten auf die Liechtensteinerin Tina Weirather mit in das letzte Rennen. Im Gesamtweltcup verkürzte die Slowenin den Rückstand auf die designierte Siegerin Mikaela Shiffrin aus den USA auf 278 Punkte.

 

 

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