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Fußball

Italien geht unter und fährt nach Hause

Schwache Italiener ziehen mit 0:3 gegen Brasilen den Kürzeren und verspielen so den Halbfinaleinzug. Den sichern sich stattdessen die USA, die mit 3:0 gegen Ägypten gewinnen.

Eigentor Dossena (Foto: dpa)

Italiens Dossena überwindet den eigenen Torwart

Seit April 1929 hatte die italienische Nationalmannschaft nicht mehr mit 0:3 zur Halbzeit zurückgelegen. Damals hieß der Gegner Österreich, am Ende hieß es auch 0:3. Diesmal - 80 Jahre danach - stand beim abschließenden Gruppenspiel im Confederations Cup in Pretoria mit Brasilien der Rekordweltmeister als Gegner auf dem Platz und wieder fielen in der zweiten Halbzeit keine weiteren Tore. Dennoch: Trösten kann sich die Squadra Azzurra mit dem torlosen zweiten Durchgang nicht. Nach einer der schwächsten Leistungen der letzten Jahre schieden die Italiener verdient nach der Vorrunde aus.

Mit einem Doppelschlag hatte Luis Fabiano (37. und 43. Minute) die Brasilianer mit 2:0 in Führung gebracht, bevor Dossena (45.) noch vor dem Seitenwechsel mit einem Eigentor den Endstand herstellte. Was die Italiener in der Verteidigung zeigten, war eines Weltmeisters nicht würdig. Oft standen sie falsch zum Gegner, Grätschen gingen ins Leere. Ständig tauchten die brasilianischen Stürmer ungedeckt im Strafraum auf. Alleine die Zurückhaltung der Brasilianer in der zweiten Halbzeit ersparte den Italienern eine noch höhere Niederlage.

USA unter den besten Vier

Spielszene USA - Ägypten (Foto: dpa)

Die USA erkämpften sich Platz zwei der Gruppe

Von der Null-Leistung des aktuellen Weltmeisters Italien profitierte das Team der USA. Im Parallelspiel in Rustenburg siegten die Amerikaner mit 3:0 gegen Ägypten und schoben sich in der Tabelle, obwohl sie zuvor noch punktlos gewesen waren, noch an Italien und Ägypten vorbei auf den zweiten Platz. Die Tore erzielten Davies (22.), Bradley (64.) und Dempsey (71.). Im Halbfinale treffen die US-Boys nun auf Europameister Spanien. Die Brasilianer bekommen es mit Gastgeber Südafrika zu tun.

Autor: Andreas Ziemons
Redaktion: Tobias Oelmaier

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