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Raumfahrt

ISS-Raumfahrer landen in Kasachstan

Die Wissenschaftler sind nach einem Aufenthalt in der Raumstation auf die Erde zurückgekehrt. Darunter war auch die Amerikanerin Peggy Whitson. Sie verbrachte 288 Tage an Bord der ISS.

Die Sojus-Kapsel mit Whitson (Artikelbild), ihrem Kollegen Jack Fischer sowie dem russischen Kosmonauten Fjodor Jurtschichin landete am Sonntagmorgen planmäßig in der Steppe im zentralasiatischen Kasachstan, wie die Agentur Tass meldete. "Die Landung hat geklappt", hieß es aus dem Kontrollzentrum.

Fischer und Jurtschichin waren seit April rund 400 Kilometer über der Erde im Einsatz, Whitson seit November 2016. Die 57-Jährige gilt als eine der erfahrensten Astronautinnen der US-Raumfahrtbehörde Nasa.

Eine Sojus-Kapsel landet an einem Fallschirm hängend nahe der Stadt Zhezkazgan in Kasachstan (Bill Ingalls/NASA/dpa)

Eine Sojus-Kapsel landet an einem Fallschirm hängend nahe der Stadt Zhezkazgan in Kasachstan

Frau mit Rekorden

In ihren neuneinhalb Monaten auf der ISS war sie vorübergehend Kommandantin des fliegenden Labors und hat mehrere Rekorde aufgestellt: Keine Frau war länger im Weltraum, kein US-Astronaut hat mehr Zeit außerhalb der Erde verbracht - Gesamtflugzeit mehr als 650 Tage. Die promovierte Biochemikerin hält noch weitere Rekorde: Sie ist die älteste Astronautin in der Geschichte der Raumfahrt, die erste Frau, die das Kommando an Bord der ISS führte, und sie absolvierte als erste Frau acht Weltraumspaziergänge.

Derzeit halten noch ein Russe, ein Amerikaner und ein Italiener auf der ISS die Stellung. Am 13. September sollen zwei Amerikaner und ein Russe als Verstärkung eintreffen.

cgn/as (afp, dpa)

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