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Wissen & Umwelt

ISS-Rückflug hat einen Monat Verspätung

Drei Astronauten können nicht wie geplant zur Erde zurückkehren. Grund ist der Absturz des Raumfrachters "Progress". Die Unfallursache bleibt vorerst unklar.

Samantha Cristoforetti (Foto: NASA).

Samantha Cristoforetti kann noch einen Monat länger Espresso im All trinken

Wegen des

Absturzes

des Raumfrachters "Progress" können drei Crewmitglieder der ISS nicht wie geplant schon jetzt zur Erde zurückkehren. Die Landung der Astronauten Terry Virts, Samantha Cristoforetti und Anton Schkapierow sollte ursprünglich an diesem Donnerstag stattfinden und wurde nun auf Mitte Juni verschoben, ein genaues Datum steht noch nicht fest.

Zuerst müsse die Unfallursache der Sojus-Trägerrakete geklärt werden, teilte der ISS-Projektleiter Wladimir Solojow der Agentur Tass in Moskau mit. Die Progress war Ende April mit Nachschub für die ISS gestartet. Eine defekte Trägerrakete ließ den Raumfrachter jedoch die vorgesehene Umlaufbahn verfehlen - er geriet außer Kontrolle und verglühte beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre.

Mit einer solchen Rakete sollten als nächstes auch der Russe Oleg Kononenko, der Japaner Kimiya Yui und der US-Astronaut Kjell Lindgren zur Internationalen Raumstation fliegen. Ihr Start und damit die Wachablösung auf der ISS verschiebt sich nun auf Ende Juli.

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