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Raumfahrt

ISS-Besatzung bereitet Sputnik-Jubiläum vor

Bei einem siebeneinhalb stündigen Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS haben zwei russische Kosmonauten ein wichtiges Jubiläum der Raumfahrt vorbereitet.

Der Einsatz von Fjodor Jurtschichin und Sergej Rjasanski außerhalb der Internationalen Raumstation ISS dauerte eineinhalb Stunden länger als geplant. Dabei setzten die Kosmonauten mehrere Mini-Satelliten aus. Das zeigten Livebilder der US-Raumfahrtbehörde Nasa.

Einer der kleinen Satelliten erinnert an den Start des sowjetischen Satelliten Sputnik 1 am 4. Oktober 1957. Der Sputnik war das erste unbemannte Raumfahrzeug, das in eine Erdumlaufbahn geschickt wurde. Hörten damals Funker in aller Welt das berühmte Piepsen des Sputniks, sendet der Nachfolger eine Sprachbotschaft auf Russisch, Englisch, Spanisch und Chinesisch aus. Die Nachricht sei auch von Hobbyfunkern zu empfangen, berichtete die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos.

Die Hülle eines weiteren russischen Mini-Satelliten ist mit einem 3D-Drucker erstellt worden. Wissenschaftler wollen damit die Belastbarkeit solcher Konstruktionen im erdnahen Weltall erforschen. Bei dem Außeneinsatz führten die Kosmonauten auch eine Reihe von Tests durch. Eine geplante Aufgabe konnten sie offenbar nicht erledigen. Beim Wiedereinstieg äußerten Jurtschichin und Rjasanski ihr Bedauern, dass sie einen Handlauf nicht anbringen konnten. Dafür habe die Zeit gefehlt.

Auf dem Außenposten der Menschheit arbeiten derzeit noch die US-Amerikaner Peggy Whitson, Jack Fischer und Randy Bresnik sowie der italienische Astronaut Paolo Nespoli.

ww/wa (dpa, AP)

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