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Aktuell Nahost

Israel tötet Hisbollah-Mitglieder bei Luftangriff

Israel hat der Hisbollah offenbar einen schweren Schlag zugefügt. Bei einem Luftangriff der Armee wurden mehrere Mitglieder der radikalislamischen Miliz getötet, unter ihnen sollen drei Kommandeure sein.

Bei dem Luftangriff der israelischen Armee auf der syrischen Seite der Golan-Höhen sind mindestens sechs Kämpfer der schiitischen Hisbollah-Miliz getötet worden. Bei dem Raketenbeschuss durch Hubschrauber in dem von Israel seit Jahrzehnten besetzten Gebiet starb auch der Sohn eines 2008 getöteten Hisbollah-Anführers, wie es aus Kreisen der Miliz hieß.

Kommandeur getötet

Nach einem Bericht der syrischen Agentur Sana wurden insgesamt drei Kommandeure der radikalislamischen Organisation aus dem Libanon getötet. Erst vor wenigen Tagen hatte Hisbollah-Chef Sayyed Hassan Nasrallah mit Reaktionen auf Luftschläge Israels gedroht.

Die israelische Armee bestätigte den Luftangriff. Die israelische Webseite Ynet zitierte eine Quelle aus dem Militär mit den Worten, die Attacke habe "Terroristen" gegolten die "Israel angreifen wollten".

An der Seite Assads

Die libanesische Schiiten-Miliz kämpft in Syriens Bürgerkrieg an der Seite der Einheiten von Präsident Baschar al-Assad. Der Staatschef versucht seit fast vier Jahren, einen Aufstand gegen seine Herrschaft niederzuschlagen. Gleichzeitig ist Syrien neben dem Irak zur Hochburg der radikalen Sunniten-Miliz "Islamischer Staat" (IS) geworden. Israel fürchtet, dass die Gewalt aus Syrien auf das eigene Staatsgebiet übergreifen könnte. Im Jahr 2006 führte Israel einen einmonatigen Krieg gegen die Hisbollah.

cr/qu (rtr, dpa)