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Interaktiv

"Israel scheint sich mit der Pressefreiheit schwer zu tun"

Die Forderungs Israels, Schweden solle einen Zeitungsartikel verurteilen, erregt die Gemüter der DW-WORLD.DE-User. Auch zum Thema Steuergeldverschwendung erhielten wir in dieser Woche viele Zuschriften.

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Schwedischer Zeitungsartikel empört Israel

Ein altes Sprichwort sagt: Wie man in den Wald hinein ruft - kommt es auch zurück. Die Reaktion ist vor dem Hintergrund der ständigen Einmischung Israels in innere Angelegenheiten anderer Staaten eine Anmaßung. Wenn der Zeitungsartikel auf Tatsachen beruhen sollte, müsste selbstverständlich eine Richtigstellung erfolgen - doch wenn er den Tatsachen entspricht ? Israel scheint sich mit der von ihr ständig hervorgehobenen Pressefreiheit selbst schwer zu tun. (Bernd R. Hettel, Argentinien)


Israel muss sich im daran gewöhnen, dass eine generell nicht diskutable Pressefreiheit existiert, auch wenn diese im eigenen Land unter fadenscheinigen Sicherheitsgründen immer wieder eingeschränkt wird - vor allem dann, wenn es Rechtsverstöße gegen Palästinenser und allgemeine Völkerrechtsverletzungen betrifft. Das haben ausländische Korrespondenten in Israel leider zur Genüge erfahren müssen. (Hans Lauterfeld, Mexiko)

Da wird also israelischen Soldaten unterstellt, sie würden die Leichen getöteter Palästinenser ausschlachten, und Ihr Autor hält es nicht nur nicht für nötig, die Lächerlichkeit und Bösartigkeit solcher Anschuldigungen zu sezieren, sondern spricht auch noch von "konstruiertem Antisemitismus". Medienkritik, die von Journalisten geflissentlich unterlassen wird (nach dem Motto: eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus), wird von anderen sehr wohl geübt und führt dann dazu, dass der Hetzartikel eines schwedischen Antisemiten auf alle etablierten Medien zurückfällt, und zwar verdientermaßen! (Manfred Kleine-Hartlage, Deutschland)

Haushaltsausschuss zu angeblichen Steuergeldverschwendungen

Die Kanzlerin hat ein sehr interessantes und ertragreiches Gespräch über gesellschaftspolitische Positionen zustande gebracht." Diese Aussage sagt mehr als alles andere. Dass diese "Kanzlerin" überhaupt etwas zustande bringt, ist gerade in einer solch illustren Runde aber eher unwahrscheinlich. Und das in Zeiten einer Rezession, in der dem Steuerzahler schon Milliarden aus dem Kreuz geleiert werden, um Misswirtschaft bei den Banken zu vertuschen... Bravo! (Jens Friedrich, Deutschland)

Es wäre schon ein Wunder wenn der Haushaltsausschuss zu einem anderen Ergebnis kommen würde als der Rechnungshof: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus! (Martin Trittelvitz, Deutschland)

Die Leute, die sich darüber aufregen, wären bestimmt selbst gern eingeladen worden und man kann doch nicht über 80 Millionen Bürger zum Essen einladen. Allen Menschen recht getan ist eine Kunst, die niemand kann. (Gernot Bialluch, Kanada)

Die öffentliche Erregung in dieser Sache ist mehr als gerechtfertigt. Das riecht nach Günstlingswirtschaft und Korruption und verbreitet wesentlich mehr als nur einen Hauch von Bananenrepublik. Ein handfester Skandal, der allerdings schlaglichtartig deutlich macht, wessen Interessen diese Kanzlerin vertritt. (Volker Blum, Deutschland)


Damen wie Ulla Schmidt und Angela Merkel, solche Frauen gehören doch nicht in die Regierung! Verprassen unser aller Geld und werden dafür noch hofiert. Die "deutsche Großmannssucht" kommt hier deutlich zutage. Die Lehren aus diesen Vorfällen - Frauen sind nicht die besseren Politiker. (Helmut Sturm, Deutschland)

Lissabon-Vertrag

Es ist Unsinn zu behaupten, die Präsidenten Klaus und Kaczynski seien "Europaskeptiker." Beide sind für ein geeintes, aber gegen ein gleichgeschaltetes Europa, gegen ein Europa also, in dem einige Bürokraten glauben, allen Bürgern der EU Vorschriften - und zwar auch in ethischen Fragen - machen zu müssen. Das ist ein wesentlicher Unterschied. (Christof Kendzior, Polen)

Islamischer Glaube

Fasten ist kein Verhungern. Man erfährt viele positive Gefühle während des Fastens, z.B. Stärke. Einer der schönsten Momente während des Fastens ist das Mahl nach dem Sonnenuntergang. Außerdem ist das Fasten in Ramadan kein Einzelphänomen, sondern Teil des Konzepts des Islam. Einer der wichtigsten Teile dieses Konzepts ist Selbstkontrolle, die sich durch Fasten steigert. (Amr El-Hadidy, Ägypten)

Wo im Koran steht es, dass es für Alkoholkonsum als Strafe Stockhiebe geben soll? Die selbsternannten "Hüter" des Islams erfinden solche "Strafen" und sind Heuchler, weil die mächtigen und einflussreichen "Muslime" Alkohol trinken und anderen unislamische Taten ohne Furcht nachgehen können, ohne bestraft zu werden. Ich verurteile einen solchen Islam. Es ist überhaupt nicht der Islam, den ich kenne und liebe. (Shuggie Ahmed, Großbritannien)

Gaddafi

Es ist erstaunlich wie ein Diktator den Europäern um die Nase geht. Die Schweiz erpresst er, weil sein Sohn verhaftet wurde. Die Schweiz demütigt er und Großbritannien schmäht er mit seinem Lob. Wann wacht Europa auf und bringt diesem Menschen wieder Vernunft bei bzw. wann besinnt sich Europa auf sich und lässt sich nicht mehr mit Verbrechern ein? (Wolfgang Frommann, Deutschland)





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