1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

IS-Terror

IS-Angriff auf Flüchtlingslager in Syrien

Im Nordosten Syriens sind bei einer Reihe von Anschlägen mindestens 37 Menschen getötet worden. Nach Informationen der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte gab es mindestens fünf Selbstmordattentäter.

Den Angaben zufolge sprengten sich die Attentäter der Terrormiliz "Islamischer Staat" innerhalb und außerhalb des Lagers für irakische und syrische Flüchtlinge in die Luft. Neben den Toten gab es zahlreiche Verletzte.

Anschließend hätten IS-Kämpfer in der Region um den Ort Al-Schadadi die von der Kurdenmiliz YPG angeführten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) angegriffen. Das attackierte Lager liegt in der Provinz Hasakeh im Nordosten von Syrien. Es wurde temporär eingerichtet, um Flüchtlinge aus IS-Gebieten in Syrien und im Irak zu versorgen. Aktivisten zufolge handelt es sich bei den Bewohnern vor allem um Frauen und Kinder.

Angaben nur schwer zu überprüfen

Die Kurden sind in Syrien der wichtigste Partner der US-geführten internationalen Koalition im Kampf gegen den IS. Die YPG kontrolliert große Teile der Grenze zur Türkei und führt die Offensive auf die nordsyrische IS-Hochburg Al-Rakka an.

Die oppositionsnahe Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netz von Informanten in Syrien. Von unabhängiger Seite sind ihre Angaben nur schwer zu überprüfen.

HF/uh (dpa, afp)