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Politik

Iran - das Land am Scheideweg

Die USA beobachten argwöhnisch die Atompläne im Iran. Die Regierung in Washington will deshalb auf alles vorbereitet sein und feilt trotz aller Friedensbeteuerungen an ihren Kriegesplänen gegen das Land.

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In Teheran

Die USA bringen ihre Pläne für die Möglichkeit eines Militärschlags gegen den Iran derzeit routinemäßig auf den neuesten Stand. Es gebe aber keine verstärkten Planungen wegen des vermuteten Atomwaffenprogramms des Golfstaates, sagte US-Luftwaffen-General Lance Smith am Mittwoch (9.2.2005) in Washington. "Was unsere Planungen betrifft, befinden wir uns in einer gewöhnlichen Aktualisierungsphase aller Militärpläne in all unseren Regionen." Smith ist stellvertretender Kommandeur des Central Command, das die US-Truppen im Nahen Osten sowie Teilen Asiens und Afrikas befehligt.

US-Präsident George W. Bush hatte kürzlich einen Militärschlag nicht ausgeschlossen, um den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern. Die US-Regierung betonte aber später, ein Angriff stehe nicht auf der Tagesordnung. Sie setze eher auf eine diplomatische Lösung des Streits. Am Mittwoch forderte Bush Europa auf, zusammen mit den USA "mit einer Stimme" gegenüber dem Iran zu sprechen. Er hoffe, dass es bei seinen Gesprächen in Europa im Februar gelinge, Teheran eine klare Botschaft zu schicken, sagte Bush nach einem Gespräch mit Polens Präsidenten Aleksander Kwasniewski in Washington. Nuklearwaffen i, Iran bedeuteten eine Destabilisierung der ganzen Region.

Kommt es doch zu einem Militärschlag gegen den Iran, falls die Diplomatie scheitert? Und wie hoch sind die Chancen, dass die Mullahs sich mit den westlichen Diplomaten einigen? DW-WORLD gibt auf den folgenden Seiten Antworten auf sieben wichtige Fragen zum Iran.

Lesen Sie weiter: 1. Wie viel Macht haben die Mullahs?

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