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Kultur

Iraks Kunstschätze lange im Voraus in Sicherheit gebracht

Mitarbeiter des irakischen Nationalmuseums und der Nationalbibliothek haben schon lange vor Beginn des Irak-Kriegs am 20. März 2003 die wertvollsten Kunstgegenstände in Sicherheit gebracht. Das hat ein zwölfköpfiges Team von Militärs und Museumsexperten festgestellt, das in Bagdad nach verschwundenen oder gestohlenen Kunstgegenstände sucht. Experten hatten noch während des Krieges befürchtet, dass rund 170.000 der antiken Kostbarkeiten aus dem Irak für immer verloren seien. Fast 40.000 Munskripte und rund 700 Kunstgegenstände sind inzwischen wieder aufgetaucht.

US-Colonel Matthew Bogdanos sagte am Samstag (24. Mai 2003) in Bagdad, schon Jahre vor dem Krieg seien Gold und Schmuck in die irakische Zentralbank geschafft worden. In einem Tunnel der Zentralbank von Bagdad, der nach einem Raketentreffer überflutet worden war, entdeckten die Experten Teile des Schatzes vom Nimrud sowie Gold und Juwelen. In einem Bunker im Westen Bagdads seien 337 Kisten mit fast 40.000 antiken Schriften gefunden worden.