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Nahost

Irakischer Minister setzt sich für entführte Journalistin ein

Um das Leben der verschleppten US-Journalistin Jill Carroll zu retten, hat ein irakischer Minister die US-Streitkräfte um die Freilassung von inhaftierten Irakerinnen gebeten. Die sechs Frauen würden vermutlich in den kommenden Tagen auf freien Fuß gesetzt, sagte der stellvertretende Justizminister Buscho Ibrahim Ali am Samstag der Nachrichtenagentur AP. Das Ultimatum der Entführer Carrolls lief am Freitagabend ab, über das Schicksal der 28-Jährigen Carroll war zunächst aber nichts bekannt. Die USA haben nach eigenen Angaben neun irakische Frauen im Irak inhaftiert. Er bemühe sich darum, ihre Freilassung zu beschleunigen, sagte Ali, "denn das könnte helfen, die Freilassung der entführten Journalistin zu beschleunigen". Carrolls Vater appellierte am Freitagabend an die Kidnapper, seine Tochter freizulassen. Dies wäre auch besser für die Sache der Iraker, sagte Jim Carroll im Fernsehsender Al Arabija. Er bezeichnete seine Tochter als unschuldige Person, deren Tod dem Wunsch der Entführer nach Freilassung aller weiblichen Gefangenen kaum dienen könne.
  • Datum 21.01.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/7orz
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