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Sport

Irak schlägt Iran, Japan scheidet aus

Was für eine Dramatik: Der Irak setzt sich gegen Nachbar Iran im Elfmeterschießen durch und steht im Halbfinale des Asien Cups. Auch das zweite Halbfinale mit Titelverteidiger Japan endet mit Elfmeterkrimi.

Iran muss die Segel streichen: In einem packenden Spiel unterlag der WM-Teilnehmer dem Irak mit 6:7 im Elfmeterschießen (3:3, 1:1, 1:0). Damit scheitert der Iran zum dritten Mal in Folge im Viertelfinale des Asien-Cups. Die Mannschaft um den ehemaligen Fußball-Bundesligaprofi Ashkan Dejagah war in der ersten Halbzeit durch Sardar Azmoun in Führung gegangen (24.), doch der Irak glich durch Ahmed Yasin (56.) aus und legte dann in der Verlängerung durch Younis Mahmoud (93.) und Dhurgham Ismail (116., Foulelfmeter) zweimal vor. Beide Male konnte der Iran aber durch Morteza Pouraliganji (103.) und Reza Ghoochannejhad (119.) ausgleichen, das 3:3 fiel eine Minute vor Ablauf der Verlängerung.

Salam Shaker trifft zum Sieg

Im Elfmeterschießen war es dann eine enge Entscheidung, beide Teams vergaben ihren ersten Elfmeter und trafen anschließend alles - bis Vahid Amiry für den Iran verschoss. Salam Shakir nutzte diese Chance und schoss das Siegtor für den Irak. Am Montag spielen die Iraker in Sydney gegen

Südkorea

um den Einzug ins Finale.

Honda und Kagawa patzen

Spieler der Vereinigten Arabischen Emirate jubeln nach gewonnenem Elfmeterschießen gegen Japan beim Asian Cup 2015 in Sydney am 23.01.2015 (Foto: EPA/PAUL MILLER)

Japan versagen im Elfmeterschießen die Nerven

Eng ging es auch im zweiten Halbfinale zu. Titelverteidiger Japan galt gegen die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) als Favorit, schied aber dennoch aus. Die Japaner mit insgesamt sechs Akteuren aus der Fußball-Bundesliga im Kader unterlagen in Sydney im Elfmeterschießen mit 4:5 (1:1, 1:1, 1:0). In der regulären Spielzeit brauchten die Japaner lange, um die frühe Führung für Außenseiter VAE durch Ali Mabkhout auszugleichen (7.). Erst neun Minuten vor Schluss gelang Gaku Shibasaki das 1:1, das Japan in die Verlängerung brachte. Das Elfmeterschießen begann mit einem Schock für Japan, da Superstar Keisuke Honda vom AC Mailand den ersten Strafstoß nicht verwandeln konnte. Doch auch der dritte Schütze der VAE, Khamsis Ismaeel, verschoss und das Duell war wieder ausgeglichen.

Schließlich versagten dem Dortmunder Shinji Kagawa beim entscheidenden Elfmeter die Nerven. Er traf nicht und weil Ismael Ahmed anschließend zum 5:4 für die VAE einnetzte, war die Partie entschieden. In der Vorschlussrunde treffen die Vereinigten Arabischen Emirate nun am Dienstag auf Gastgeber Australien.

jw/asz (mit sid, dpa)

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