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Ostmitteleuropa

Investoren für angeschlagene Autofabrik Daewoo-FSO in Warschau

– Stellvertretender Wirtschaftsminister bestätigt Verhandlungen mit drei asiatischen und zwei europäischen Interessenten

Warschau, 11.03.2002, PRAWO i GOSPODARKA, poln.

Fünf große Investoren sind an der Warschauer Autofabrik in Zeran interessiert, hat Maciej Lesny, der stellvertretende Wirtschaftsminister gegenüber der Polnischen Presseagentur erklärt. Verhandlungen werden mit drei Geldanlegern aus Asien und zwei aus Europa geführt. Maciej Lesny hat sich zu den Pressemeldungen vom Freitag (8.03) nicht geäußert, aus denen hervor geht, dass eine indische Korporation namens Tata und der koreanische Konzern Hyundai ihr Interesse an der Fabrik bekundet haben sollen.

Die Entscheidung über die Gründung einer neuen Aktiengesellschaft soll bis zum 20. April getroffen werden. Mitte März soll ein Bericht über die Wirtschaftlichkeit einer eventuellen Umstrukturierung der Fabrik Daewoo-FSO allen potentiellen Interessenten vorgelegt werden.

In den Projekten ist vorgesehen, dass die Anteile der Firma FSO zwischen den polnischen und koreanischen Banken, die zu den Gläubigern der Fabrik gehören, aufgeteilt werden. Ferner sollten der Staat, die Fabrik FSO und der rechtliche Nachfolger der Firma Daewoo in Korea sowie der neue Investor Aktien der neuen Gesellschaft halten. Die neu gegründete Gesellschaft mit dem vorläufigen Namen "New Small Company" soll viel kleiner als die jetzt tätige Daewoo-FSO AG werden. (Sta)

  • Datum 15.03.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1zNw
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