Invasive Akazien saugen Südafrika das Wasser ab | Wissen & Umwelt | DW | 10.04.2018
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Wissen & Umwelt

Invasive Akazien saugen Südafrika das Wasser ab

Kapstadt geht das Wasser aus. Dagegen hilft natürlich der sparsamere Umgang mit dem wertvollen Nass. Aber auch der Kampf gegen durstige, invasive Pflanzenarten, wie die Akazie.

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Südafrika: Kampf gegen die Trockenheit

Projektziel: Invasive Strauch- und Baumarten zurückdrängen, damit wieder mehr Wasser im Grundwasserspeicher (Atlantis Aquifer) verfügbar ist

Nebeneffekt: Der heimische "Fynbos" (ein Ökosystem) kann sich wieder ausbreiten. Darüber hinaus schafft das Projekt Arbeitsplätze für ärmere Leute aus den umliegenden Gemeinden.

Projektdauer: 30 Jahre, möglicherweise noch deutlich länger.

Projektpartner: Die Stadt Kapstadt, The Nature Conservancy (TNC)

Die Kapregion Südafrikas kämpft seit Monaten mit extremer Dürre und Wasserknappheit. Es sah eine Zeit lang sogar danach aus, als würde der Millionenmetropole Kapstadt das Wasser ausgehen. Auch, wenn das bisher nicht geschehen ist, sind sich doch alle Betroffenen darüber im Klaren, dass sich etwas ändern muss. Denn in der Region wird mehr Wasser verbraucht, als nachkommt.

Menschen und Landwirtschaft sind dabei nicht die einzigen Verbraucher. Auch invasive Pflanzenarten, wie die Akazie, die aus Australien kommt, verbrauchen Unmengen Wasser. Ihr und anderen hat jetzt der Cape Town Water Fund den Kampf angesagt. Den Menschen vor Ort könnte das wieder eine sicherere Wasserversorgung und mehr Jobs bringen.

Ein Film von Jürgen Schneider

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