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Klassik im Gespräch

Interview mit Zoltan Kodaly

Ungarische Volkslieder als Grundlage einer selbstständigen ungarischen Musikart - Zoltan Kodaly spricht über sein Verhältnis zur Volksmusik.

Zoltan Kodaly wurde am 16. Dezember 1882 in Kecskemét (Siebenbürgen) geboren. Noch als Schüler am Gymnasium lernte er autodidaktisch Klavier, Violine, Violoncello und Harmonielehre. Nach dem Gymnasium studierte er Komposition, ungarische und deutsche Sprache und Literatur. Kodaly promovierte mit einer Dissertation über die Strophenstruktur der ungarischen Volkslieder. Diese Arbeit initiierte auch seine spätere Betätigung als Sammler ungarischer Volkslieder. Seine erste Sammlung brachte ihm schließlich die Bekanntschaft und Freundschaft mit einem anderen großen ungarischen Komponisten - mit Bela Bartok. Zoltan Kodaly war auch ein ausgewiesener Musikpädagoge. Er lehrte unter anderem Musiktheorie und Komposition an der Budapester Musikakdemie. Er entwickelte auch ein pädagogisches Modell für Musikerziehung, das unter der "Kodaly-Methode" weltweit Verbreitung fand. Kodalys erstes Orchesterwerk - "Sommerabend" - wurde 1906 uraufgeführt, doch erst sein "Pslamus hungaricus" von 1923 brachte ihm den internationalen Durchbruch. Unzählige weitere Kompositionen folgten im Laufe der Jahre. Dem kompositorischen Erfolg folgte dann auch eine Vielzahl an Ehrungen und Auszeichnungen. Zoltan Kodaly starb am 6. März 1967 in Budapest.

Die Deutsche Welle sprach in Budapest mit Kodaly im November 1962 über sein Musikverständnis.

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