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Klassik im Gespräch

Interview mit Martha Mödl

"Meine Lieblingsrolle war Götterdämmerung" - Martha Mödl erinnert sich an die großen Momente ihrer Karriere.

"Sopran in Erdfarben", "die Ikone Neu-Bayreuths", "Moskauer Venus" - dies sind nur einige der Titel, die der deutschsprachigen Presse zu Martha Mödl eingefallen sind. Dabei begann ihre Karriere als Sängerin relativ spät. Geboren wurde sie am 22. März 1912 in Nürnberg. Erst mit 31 Jahren (1943) debütierte sie an der Bergischen Bühne in Remscheid-Solingen. Ab 1945 sang sie als Altistin und später als Mezzosopranistin in Düsseldorf. Es dauerte noch weitere vier Jahre, bis ihre Karriere als Wagner-Interpretatorin begann. 1949 erweckte Mödl die Aufmerksamkeit von Wieland Wagner, der sie für die Wiedereröffnung der Bayreuther Festspiele 1951 engagierte. Den Bayreuther Festspielen blieb sie über Jahre verbunden, trat aber auch auf allen großen Bühnen der Welt auf. Martha Mödl starb am 17. Dezember 2001 in Stuttgart.

In einem Interview, das Mödl im April 1969 der Deutschen Welle gab, blickt die Sopranistin unter anderem auf ihre Wagner-Rollen zurück.

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