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Klassik im Gespräch

Interview mit Lucia Popp

Mit der Partie der "Königin der Nacht" berühmt geworden - Lucia Popp spricht über ihren ersten Erfolg.

"Ich werde nie vergessen, wie ich Lucia Popp zum ersten Mal auf der Bühne erlebt habe ... Nicht nur auf der Bühne ... Ein Naturereignis!" - sagte Sir Peter Jonas, der ehemalige Intendant der Bayerischen Staatsoper in München in einem Interview der Wochenzeitschrift "Die Zeit" im April 2006. Dass diese Sängerin ein "Ereignis" war, darüber sind sich die meisten Musikkritiker auch einig. Lucia Popp wurde am 12. November 1939 in Uhorská geboren. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Medizin, doch bereits nach einem Jahr brach sie das Studium ab und begann mit der Musikausbildung in Bratislava und Prag. Popp debütierte 1963 - noch während des Studiums am Nationaltheater Bratislava als Königin der Nacht in der "Zauberflöte". Im gleichen Jahr folgte ein Engagement an der Wiener Staatsoper. Es begann nun eine Karriere, die Lucia Popp auf die großen Opernbühnen der Welt führte. So war sie nicht nur in Wien, sondern auch in Köln, London, New York, Paris oder Florenz in verschiedensten Rollen zu hören. Sie wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt - unter anderem war sie auch österreichische und bayerische Kammersängerin. Lucia Popp starb am 16. November 1993 infolge einer Krebserkrankung.

In einem Gespräch mit DW-Mitarbeiter Egon Matzerath im August 1968 spricht die gefeierte Sopranistin unter anderem über ihr Debüt 1963 und über Mozart als Schwerpunkt ihres Repertoires.

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