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Klassik im Gespräch

Interview mit Josef Metternich

„Es geht nicht immer gut - der Körper verlangt seine Ruhe, die man oft nicht geben kann“ – Josef Metternich beschreibt den Druck seiner zahlreichen Engagements.

Josef Metternich wurde am 2. Juni 1915 Hermülheim bei Köln geboren. Seine Karriere als Sänger begann im Chor des Bonner Stadttheaters – wobei er damals noch keinen Gesangsunterricht genossen hatte. Erst später sollte Metternich nach Berlin gehen, wo er vom Paul Neuhaus unterrichtet wurde. In Berlin bekam Metternich auch sein erstes Engagement – zunächst für kleinere Rollen. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann der unaufhaltsame Aufstieg des Baritons. Den Durchbruch zur internationalen Karriere als Solist schaffte Metternich bereits mit seiner zweiten Rolle – in Verdis „Otello“. Nun entfaltete er eine rege Tätigkeit, die ihm das Image eines „Vielreisenden“ brachte. Die Engagements führten Metternich unter anderem an die Covent Garden Opera in London, an die Mailänder Scala und an die New Yorker Metropolitan Opera. Er stand zeitweise gleichzeitig bei fünf Opernhäusern unter Vertrag: so etwa in New York, Berlin, Wien, Hamburg und München. Ab 1963 nahm Metternich einen Lehrauftrag an der Kölner Musikhochschule an, den er bis 1990 wahrnahm. Josef Metternich starb am 21. Februar 2005 in Feldafing am Starnberger See.

In einem Porträt von Hans König erzählt der Kammersänger Josef Metternich von seinem Leben als einer der gefragtesten Baritone seiner Zeit.

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